
„Offene Herzen öffnen Türen“ – unter diesem Leitgedanken wird im Familienhaus St. Michael eine wertvolle Arbeit geleistet. Caritasmitarbeiterin und Leiterin des Hauses Denka Mujkanovic-Subasic beschreibt ihre Tätigkeit mit Begeisterung: „Meine Arbeit bringt so viele schöne Momente mit sich, es ist immer viel Leben und Freude im Haus.“ Doch hinter dieser positiven Atmosphäre stehen die oft schwere Belastungen, die Familien mitbringen – wie Trennungen, finanzielle Sorgen, familiäre Herausforderung und die schwierige Situation am Wohnungsmarkt. Die Bewohner:innen bleiben in der Regel bis zu einem Jahr, doch aufgrund des begrenzten bezahlbaren Wohnraums verlängern sich die Aufenthalte zunehmend.
Das Familienhaus St. Michael setzt auf Chancengerechtigkeit: „Nicht alle Kinder haben die gleichen Ausgangsbedingungen. Wir eröffnen den Familien Möglichkeiten zur Stabilisierung, damit ihre Kinder gut aufwachsen können.“ Die Arbeit zielt darauf ab, Familien zu unterstützen, sich zu stabilisieren und ihren Alltag wieder eigenständig zu bewältigen. In vielen Fällen konnte eine Fremdunterbringung von Kindern verhindert werden. Jährlich werden rund 30 Mütter, Väter und gelegentlich auch Großeltern sowie etwa 50 Kinder durch Angebote wie intensiv.betreuen, start.wohnen und übergang.wohnen in den renovierten Räumlichkeiten des Hauses unterstützt. „Die Arbeit im Familienhaus St. Michael trägt wesentlich dazu bei, den betroffenen Familien eine stabile Grundlage zu bieten und ihre Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben zu erhöhen“, sagt Denka Mujanovic-Subasic.
Die Caritas-Haussammlung ermöglicht, dass Menschen in Vorarlberg schnell und unkompliziert geholfen werden kann: Durch die Einzelfallhilfe können finanzielle Nöte von Familien und Einzelpersonen entschärft und gemeinsam mit den Betroffenen neue Perspektiven erarbeitet werden. Menschen, die einsam oder in ihrem Alltag überfordert sind, werden durch freiwillige Sozialpat:innen begleitet, die sie stärken und die ihnen vor allem auch Zuversicht schenken. Kinder aus benachteiligten Familien finden in den 16 Lerncafés im Land einen Ort, an dem sie mit Freude lernen dürfen. In der Notschlafstelle der Caritas im Kolpinghaus Feldkirch finden wohnungslose Menschen ein warmes Bett und ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte und werden dabei unterstützt, ihr Leben wieder neu zu ordnen. Und schließlich begleitet ein sehr engagiertes Team von Hospiz Vorarlberg Menschen an ihrem Lebensende sowie trauernde Angehörige. „Jede Spende gibt uns die Möglichkeit, schnell und unkompliziert zu helfen“, hofft auch Caritasdirektor Walter Schmolly auf breite Unterstützung und nutzt die Gelegenheit, ein herzliches „Danke“ dafür auszusprechen.
Spendenkonto: Raiffeisenbank Feldkirch IBAN AT32 3742 2000 0004 0006
Kennwort: Haussammlung 2026