
„Kulturwechsel – Zum Ankommen und Leben von geflüchteten Menschen“ nennt sich die Ausstellung, zu der auch ein Buch erschienen ist. In seinen Arbeiten beleuchtet Reinold Amann persönliche Geschichten von Menschen mit Fluchthintergrund, ihre Herausforderungen und Erlebnisse im Kulturwechsel. Der frühere Lehrer, begeisterte Reisende und Künstler Reinold Amann beschäftigt sich in seinen Fotos und Texten aber auch mit dem eigenen Begriff von „Heimat“ und welche Rolle die Sprache dabei spielt: „Heimat, das sind für mich die Geschichten und die Geschichte eines Ortes. Unser Dialekt wird nur hier gesprochen, oft von Dorf zu Dorf verschieden. Die Erzählungen der Alten und das selbst Erlebte sind tief in unserem Bewusstsein eingegraben. Es ist weniger die Landschaft, vielmehr ist es dieses Gefühl, das über die Sprache Verbundenheit bringt.“
Durch seine Fotoprojekte und Texte dokumentiert Reinold Amann nicht nur die individuelle Erfahrung, sondern auch den gesellschaftlichen Wandel, den Migration mit sich bringt. In der Ausstellung im WirkRaum ebenfalls zu sehen sind ausgewählte Zeichnungen des Künstlers Zafar Haqyar, welche Identität, Erinnerungen und den Lebensweg zwischen verschiedenen Kulturen und Ländern widerspiegeln.
Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des WirkRaums in der Dornbirner Bahnhofstraße 9 (Dienstag bis Donnerstag, von 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr sowie an Freitagen, von 9 bis 12 Uhr) besichtigt werden. Da der WirkRaum auch anderweitig genutzt wird, kann es zeitweise zu Einschränkungen kommen. Eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem WirkRaum-Team (E. wirkraum@caritas.at) sichert einen ungestörten Ausstellungs-Besuch.
Do, 5. Februar, 14 Uhr und Mo, 16. Februar, 16 Uhr
Auch zusätzliche Termine oder Gruppenführungen (z.B. Schulklassen) sind möglich.