In den Tagen bis Weihnachten lesen Sie an dieser Stelle Geschichten und Ansichten von Menschen zum Advent, zur "stillen Zeit", zur Weihnacht schließlich. Besondere Geschichten, kleine Ereignisse, Gedanken, Miniaturerzählungen ... Wir werfen einen Blick in Welten, die zwischen Küachle und Glühweinromantik gerne ausgeklammert werden.

Der 7. Tag im Dezember gehört Verena Huber, Musikpädagogin in der Liechtensteinischen Musikschule - sie unterrichtet dort Blockflöte und leitet den Kinderchor. Verena, das wird deutlich, mag den Advent und sieht viel Positives für Kinder darin

Kinder bremsen

von Verena Huber

Advent ist die besinnlichste Zeit im Jahr - man muss nur aufpassen, dass sie nicht an einem vorbeigeht und nicht in Stress ausartet. Bei der Arbeit mit den Kindern ist die vorweihnachtliche Zeit ein super Motivationsschub. Jedes Kind möchte die bekannten schönen Weihnachtslieder spielen und lernt dafür auch gerne gleich zwei bis drei Töne auf einmal. Die Fortschritte sind dadurch gewaltig. Die Kinder muss man fast ein wenig bremsen, am liebsten hätten sie den Advent gleich nach den Herbstferien.
 
Ich glaube, dass Weihnachten zeigen soll, dass Gott immer mitten unter uns Menschen ist, sei es als kleines Kind oder in Form von zwischenmenschlichen Beziehungen. An den Weihnachtsfeiertagen feiere ich mit meiner Groß-Familie. Besonders wichtig dabei ist mir die Musik. Ohne unter dem Weihnachtsbaum mit meiner Mama gesungen zu haben ist nicht Weihnachten, und ohne einen Gottesdienst musikalisch mitgestaltet zu haben auch nicht.

Von Rainer Juriatti veröffentlicht am 07.12.2009

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