
Die Fastenzeit bietet einen passenden Rahmen, um über Schuld, Reue und Versöhnung nachzudenken und das Thema „Judas“ neu zu befragen.
Mit dem Monolog „Ich, Judas, der Sündenbock“ hat Walter Jens dem vermeintlichen Verräter eine wortgewaltige Verteidigungsrede gewidmet. Sie bietet eine eindrucksvolle, tiefgründige Auseinandersetzung mit den Themen Rechtfertigung und Wahrhaftigkeit, Vorurteil und historische Verantwortung.
Die Inszenierung von Alfred Meschnigg öffnet den Blick für die vielschichtige Persönlichkeit des Judas und fordert das Publikum heraus, eigene Vorurteile zu prüfen.
Auf Einladung des „Theatervereins Egg“ bringt Peppe Mairginter von der Theaterwerkstatt Innichen (Südtirol) den Monolog (Originaltitel: „Ich, ein Jud – die Verteidigungsrede des Judas Ischarioth“) im geheimnisvollen Ambiente des Stadels am „Galgenbühel“ in Egg auf die Bühne. Warme Kleidung und die Bereitschaft, den „Fall Judas“ neu zu überdenken sind also zwingend notwendig.
Foto: Hermann Maria Gasser
Aufführungen in EGG „Stadel am Galgenbühel“
Gründonnerstag, 2. April 2026
um 18 Uhr und um 21 Uhr
RESERVIERUNGEN:
+43 664 1973595 - info@theaterverein-egg.at
ACHTUNG: Die Veranstaltung findet in einem unbeheizten Gebäude statt.
BITTE AN WARME KLEIDUNG DENKEN!!!