
Wie die Franziskanerschwerstern sagen: Wir lieben das Abenteuer mit Gott, das unser Leben so spannend macht. An diesem Tag versuchten wir den Worten der Schwerstern mit unserem Sein zu füllen.
Es ist ein „Wau-Erlebnis“, wenn man das erste Mal auf diesen Kloster-Komplex zugeht. Ehrfürchtig und einladend fühlten wir uns augenblicklich willkommen!
Nach der Ankunft feierten wir mit unseren Priestern Georg Thaniyath und Gerold Reichart die Wallfahrtsmesse, bei der das Thema: „Jesus, die Hoffnung für alle!“, aus Matthäus 15,21-28, das uns seit dem Morgen begleitet hat nun mit neuen Gedanken und Bildern erläutert wurde, zu lauschen. Was auch immer die Wallfahrer:innen bewegt hat mit auf Wallfahrt zu fahren, in dieser Stunde konnten wir hören und staunen wie Jesus stehts auch ein Lernender war und auf Glauben und Vertrauen gesetzt hat. Eine Botschaft u.a. die besagt, dass manchmal Beharrlichkeit zum Ziel führt. Danach blieb noch Zeit das Hummelmuseum zu besuchen.
Der Ausstellungssaal erinnert an die bekannteste Ordensschwester von Sießen, die Malerin und Zeichnerin Maria Innocentia Hummel. Nur wenigen ist bekannt, dass die weltweit berühmten Hummel Figuren auf die Zeichnungen einer Franziskanerin aus dem Kloster Sießen zurückgehen. Einfach herrlich in der Betrachtung die Ausstrahlung in der Lebensrealität der Kinder zu sehen!
Frisch gestärkt vom Mittagessen im Restaurant „Haus am Markt“, Bad Saulgau, kehrten wir zum Kloster zurück und besuchten den Franziskusgarten, ein Ort zum Verweilen und um Gott in der Schöpfung nahe zu sein. Die verschiedenen Gestaltungselemente des Gartens mit der Portiunkula-Kapelle laden ein wieder zu kommen, mit viel Zeit, um die Natur wirken zu lasssen.
Die letzte Stärkung vor der Heimfahrt genossen wir im Klostercafé und zum Abschluss gab es noch eine Überraschung. Alle bekamen ein Klosterbrot mit auf den Weg.
Mit Dankbarkeit im Herzen, mit aufmunternden und manch stärkenden Worten und Gesten erreichten wir um zirka 19.00 Uhr wieder unsere Heimatorte.
Und das Lied: „Meine Seele ist Stille in dir, denn ich weiß: mich hält eine starke Hand!“, klingt heute noch nach und beruhigt! Ich sage danke!
Edith Bischof