Inspiriert von seiner Naturspezialität hatten viele fleißige Hände für diese sonntägliche Eucharistiefeier ein wunderbares Ambiente in der Kirche geschaffen. Neben den Gaben der Schöpfung, die von den Gläubigen in Form von liebevoll dekorierten Erntedankkörben zur Segnung in die Kirchen gebracht wurden, waren es die kleinen dekorativen, botanischen Kreationen am Beginn jeder Bankreihe, ein Herbststrauch mit farbigen Früchten um das Taufbecken, an dem Kinder selbstgestaltete Vogelattrappen aufhängen konnten, die kunstvoll gestaltete Schale vor dem Altar und vor allem der von der Decke hängende außergewöhnliche Blickfang rechts neben dem Altar. Alle Mitglieder vom Familienmesseteam und ganz speziell auch die Kinder haben sich an dieser Arbeit beteiligt. Alle ließen sich vom Sonnengesang des heiligen Franziskus inspirieren und schufen ein kleines „Weltall“ mit seinen Bausteinen - Sonne, Mond, Erde und all seinen Geschöpfen - eine einfallsreiche, schöpferische und originelle Leistung.
Eingebettet in diesen prachtvollen Rahmen zelebrierte Pfr. Noby Acharuparambil zusammen mit vielen Gläubigen den festlichen Gottesdienst, der von einer Gesangsgruppe mit passenden Liedern und herzerfrischenden Stimmen musikalisch begleitet wurde. Simone Amann-Ledetzky spielte auf der Gitarre und Caroline Appler mit dem Keyboard.
Besonders erwähnenswert war das Engagement der Kinder am Messgeschehen. Es zeichnete sich dadurch aus, dass sie ein Teil der Pfarrgemeinde waren, dass der Ablauf kindgerecht gestaltet war und in der Gestaltung auf sie Rücksicht genommen wurde und dass sie sich auch aktiv bei einzelnen Lektionen einbringen konnten.
Nach der Feier endete die Gemeinschaft nicht an der Kirchentür. Bei einer Agape am Kirchplatz blieb noch Zeit für Begegnungen, Gespräche und ein gemütliches Beisammensein.
Die Bäuerinnen versorgten die zahlreichen Kirchenbesucher*innen mit liebevoll zubereiteten kleinen Häppchen und Getränken. So wurde das heurige Erntedankfest zu mehr als einem schönen Gottesdienst. Es erinnerte daran, dass eine Verbindung besteht zwischen einer Getreideähre, einem Stück Brot und unserem täglichen Leben, die im Alltag leicht übersehen wird. Nicht alles was wir haben, ist selbstverständlich. Vieles ist Geschenk, was Pfr. Noby auch in seiner Predigt besonders betonte. Und wer das wieder erkennt, für den bekommt auch das kleine Wort „Danke“ eine ganz neue Tiefe.
Ein herzliches Vergelt´s Gott gilt zusammenfassend allen, die am Gelingen des heurigen Erntedankfestes beteiligt waren.