
Pfarrer Jodok Müller lud in seiner Predigt die Messbesucher dazu ein, sich einerseits in die Figur der Maria hineinzuversetzen, die Jesus unter ihrem Herzen und in ihren Armen trug, und sich andererseits in das Kind einzufühlen, das von seiner Mutter gehalten und geschützt wird. So dürfen auch wir uns im Leben gleichzeitig als Gehaltene und einander Halt Gebende sehen.
Wie es alter Brauch ist, wurden in der Messfeier auch mitgebrachte Blumen- und Gewürzsträuße gesegnet. Die Tradition knüpft an die Überlieferung an, wonach die Apostel nach dem Tod Mariens in ihrem Grab anstelle des Leichnams duftende Rosen vorgefunden haben sollen.