
Die Ministrantinnen und Ministranten hatten vorab den Kirchenraum der Thürger Pfarrkirche St. Stephan liebevoll auf den Muttertag hin dekoriert. Der sichtbare Dank, der allen Müttern und mütterlichen Menschen galt, war nicht die einzige Besonderheit, auf die sich die Besucher der Sonntagsmesse am 10. Mai freuen durften.
Das Bildwort Jesu vom Weinstock und den Reben legte Edwin Matt in seiner Predigt auf Herkunft und Familie aus. Wer seine Wurzeln missachtet und ihnen zu entkommen versucht, steht in der Gefahr, ums eigene Leben zu kommen. Auch Wildwuchs bringt keinen reichen Ertrag. Für andere zum Segen werden gelingt dort, wo hoffnungsvolle Reben gestärkt und wilde Ranken ohne Ansätze abgeschnitten werden.
Die mundARTfreunde Ludesch trugen in eigenen Übersetzungen Lesung und Evangelium vor, ebenso Fürbitten und Friedensgebet. Animiert durch den Zungenschlag wurden auch noch die Verlautbarungen am Ende der Messe spontan in der Mundart verlesen.
Die musikalische Gestaltung der Messe war vom Feinsten. Clemens Erhart begleitete nicht nur die Lieder an der Orgel, sondern griff gelegentlich auch zum Kontrabass. Zu Gabenbereitung und Kommunion trug er zusammen mit seinem Bruder Kilian am Cello eigene Bearbeitungen mit großem Können und unüberhörbarer Spielfreude vor.
Am Ende der Messe verteilten die Ministanten am Ausgang Rosen an alle Mütter.
Alle Mitwirkenden ein großes Dankeschön für diesen außerordentlich gestalteten Gottesdienst!