Unsere Pfarrkirche ist weit über die Grenzen des Tals hinaus für ihre besondere Architektur bekannt:
Der „schiefe“ Turm:
Im Jahr 1791 erhielt die Kirche ihren charakteristischen Turm mit dem geraden, sehr spitzen und heute leicht schiefen Spitzhelm.
Die moderne Erweiterung:
In den Jahren 1989/1990 wurde das Gotteshaus unter den Architekten Leopold Kaufmann und Heinz-Peter Jehly bergseitig erweitert. Dabei wurde die gesamte Inneneinrichtung um 90 Grad gedreht, sodass die Kirche heute von Norden nach Süden ausgerichtet ist, ein bedeutendes Beispiel der „Neuen Vorarlberger Bauschule“.
Hochaltarbild:
Das 1874 von Melchior Paul von Deschwanden geschaffene Altarblatt zeigt den Hl. Antonius Eremit mit einem Schwein, was seine Bedeutung für die lokale Viehwirtschaft unterstreicht.
Glasmalerei:
Die prächtigen Kirchenfenster im Chor stammen aus dem Jahr 1907 und zeigen die Hl. Katharina und den Hl. Johannes Evangelist.
Grabmal Battlogg:
In der Kirche befindet sich das Grabmal des berühmten Landammanns Johann Josef Batlogg (1751–1800), dem an der Außenwand zudem eine Gedenktafel gewidmet ist.