Die Idee? Ein Hybrid aus "Keep it simple" und brieffreundschaftlicher Nostalgie. Seelsorgerische Post sozusagen. Pastorale Post. Oder eben Postoral...

In Zeiten wie diesen stellen wir unsere Arbeit gelegentlich auf die digitale Schiene ab. Aber es geht auch anders! Ein bisschen persönlicher vielleicht und wundervoll altbacken.

Man zücke ein Schreibgerät. Wahlweise Kugelschreiber, Bleistift oder Füllfeder.
Dann braucht es noch einen Brocken Papier oder eine Postkarte, die womöglich schon Jahrzehnte in einer Schublade auf Beschreibung wartet. Das Wichtigste kommt jetzt: Ein Adressat! An wen hab ich heute gedacht oder an wen hab ich schon lange nicht mehr gedacht?
Da fängt der Ansatz an. Endlich wieder schreiben anstatt zu tippen. Endlich wieder Briefmarken kleben anstatt CC oder BCC.

Dem Ansatz folgt ein einfacher Aufruf: Schreibt Briefe und Postkarten an Menschen, die Briefe und Postkarten bekommen sollen. Menschen, denen man wieder einmal etwas Schönes sagen will oder eben schreiben. Wenn wir uns dafür Zeit nehmen, kommen wir für uns in das wundervolle Bewusstsein einer handgeschriebenen Botschaft. Und gleichzeitig schenken wir ein entschleunigtes Schriftwerk in dieser herausfordernden Zeit.

Die Junge Kirche bietet in dieser Angelegenheit folgenden Service an:

Hier findest du eine Druckvorlage mit vier von uns gestalteten Postkarten. So kannst du dir ganz einfach Zuhause auf dickerem Papier selber Karten ausdrucken, ausschneiden und gleich der Schreibkreativität freien Lauf lassen.

Ein kleiner Tipp: Ein Postskriptum in seiner ursprünglichen Verwendungsweise ist ein Nachsatz in einem handgeschriebenen Brief. Wenn wir nach dem Schreiben also das Gefühl haben, eine Mitteilung vergessen zu haben, können wir das PS quasi wieder original verwenden.

PS: Danke für's Mitmachen.