80 Leute aus aller Welt trafen sich am Donnerstag im Jugend und Bildungshaus St. Arbogast zu einer Weihnachtsfeier. Warum? Weil sie können. Araber, Iraker, Vorarlberger, Dänen, Ungaren und noch viele Nationen mehr setzten mit dieser Veranstaltung ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts.

Why?nachten hieß das Projekt, das von der Jungen Kirche, freigeist, der Offenen Jugendarbeit und dem Kleiderzirkus gemeinsam veranstaltet wurde.

Schon beim Start in den Abend wurde klar, heute wird es bunt. Die Rede der Veranstalter gab es in drei verschiedenen Sprachen. Passende  Dolmetscher wurden einfach aus dem Publikum gefischt. Weiter ging es mit einem Impuls der Poetry Slammerin Sophia Juen. Kritisch und bodenständig beleuchtete sie das gesellschaftlich gehypte Weihnachtsfest. Simeon Kepp und seine Band bereiteten den musikalischen Einstieg und das Fojer des Hauses füllte sich immer weiter mit Menschen. Anfangs saß man noch in kleinen Grüppchen beisammen doch nach und nach wurde man warm miteinander und das eigentliche Fest konnte beginnen. Die Refugees Band heizte den Laden ordentlich ein. Arabische Musik und dann europäischer Pop von Redrox brachte die Tanzfläche zum beben.

Wärme wurde nicht nur unter den Leuten spürbar. Bei der kleinen Boutique des Kleiderzirkus konnte sich jedermann für den Winter mit warmer Kleidung eindecken. Vor allem für die Flüchtlinge ein war das ein wertvolles Angebot. Aus den Geldspenden die beim Kleiderzirkus und beim Buffet eingenommen wurden, werden Winterschuhe für bedürftige Flüchtlinge gekauft.

Noch bis in die späten Abendstunden saß man gemeinsam draußen ums Lagerfeuer oder Die Stimmung dieses Abends war unbeschreiblich. Diese Freude am Zusammensein, das Lachen jedes Einzelnen darum feierten alle gemeinsam dieses Why?nachten.