Buße und Versöhnung

Sünde ist nie bloß Privatsache. Sie verstößt immer gegen die Liebe zu den Mitmenschen und Geschöpfen - und letztlich auch gegen Gott, der alle seine Geschöpfe liebt.
Jeder macht einmal einen Fehler. Wenn ein Katholik etwas getan hat, was nicht gut war, kann er im Sakrament der Buße diesen Fehler vor Gott zugeben und wiedergutmachen. Keine Schuld ist so groß, dass Gott sie nicht vergeben könnte. Jesus sagt: Im Himmel ist über einen einzigen Sünder, der umkehrt, mehr Freude als über 99 Gerechte, die meinen, okay zu sein (vgl. Lukas 15).

Buße ist etwas Ernstes, aber nichts Düsteres. Sie darf gefeiert werden. Wichtig dabei ist es, dass man sein Tun wirklich bereut und die ernste Absicht zur Besserung hat.

Die Feier der Versöhnung

Wer beichten will, betritt den Beichtstuhl oder das Beichtzimmer, wird vom Priester gesegnet und kann dann seine Sünden bekennen. Wer schon lange nicht mehr beichten war oder unsicher ist, was zu tun ist, kann den Priester auch bitten, ihm dabei zu helfen. Im Anschluss an das Bekenntnis sagt der Priester ein Wort der Besinnung und Ermunterung und gibt dem/der Beichtenden eine Aufgabe (Buße) mit auf den Weg. Das kann ein Gebet oder ein gutes Werk sein. Anschließend gibt es die Absolution (Lossprechung). Der Priester kann das nicht aus eigener Kraft, sondern nur weil er dazu geweiht und beauftragt worden ist.

Beichtgelegenheiten in unserer Pfarre

An jedem Herz Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat) besteht während der Anbetungsstunde von 18:45 bis 19:30 Uhr in der Pfarrkirche die Möglichkeit zur Beichte.

Darüber hinaus kann mit Pfarrer Marius telefonisch ein Termin zu einem Beichtgespräch vereinbart werden. 

Mehr Informationen zum Sakrament der Buße finden Sie hier.