Es waren 35 WallfahrerInnen aus Weiler, Röthis und Umgebung, die sich bei idealer Witterung auf den Weg machten, hinein ins Gamperdonatal. Begleitet wurden sie von Gottes Schöpfung und Gottes Wort. Eine Teilnehmerin berichtet von der Wallfahrt und ihren Eindrücken. Die Fotos sind von Mechtild und Valentine.

Meine Wallfahrt nach Kühbruck

Ein doch beachtliches Grüpple von Pfarrangehörigen von Weiler und Röthis machte sich am Montag, am 13. Juli zur alljährlichen Wallfahrt (in Weiler schon seit 36 Jahren) auf den Bibelweg nach Kühbruck.

Neun Stationen ließen die Betenden innehalten und ihren Gedanken nachgehen oder über die von Walter vorgetragenen Texte meditieren. Die Kinder läuteten selbst zur Messfeier in die Kapelle, und sie alle konnten Marius und Gabriel auf der Stufe beim Altar direkt unterstützen. Eine zünftige Jause und a Schnäpsle rundeten den Besuch bei der Kapelle ab. Auf dem Rückweg gab es interessante Gespräche und alte Erinnerungen, besonders an Pfarrer Kaspar Hammerer, wurden ausgetauscht. In Weiler landeten fast alle bei unserer tollen Eisdiele, und nicht nur die Kinder fanden das „Frozen Yoghurt“ lecker.

Verschiedene Lebenssituationen veranlassen uns „sich auf den Weg zu begeben“: Dankbarkeit auszudrücken, Unterstützung für ein Anliegen zu erbitten, Kraft schöpfen zu können, in der Traurigkeit nicht allein zu sein, den Kindern das Staunen zu lehren, Gemeinschaft zu erleben, im Glauben verbunden zu sein, Freude zu empfinden oder der Natur, der Schöpfung nahe zu sein.

Dazu beteten wir den Rosenkranz:
„Vater unser im Himmel.…  Gegrüßt seist du Maria voll der Gnade.…  Heilige Maria Mutter Gottes….“

Gedanken zu den Überschriften der Bibelstationen:
Vertrauen in die Schöpfung, in das Leben haben
Vertrauen in die unendliche Geborgenheit Gottes, des Vaters
Vertrauen in die Entscheidung bei der Weggabelung, den für sich richtigen Weg zu nehmen.
Der Weg führt immer hoffnungsvoll vom Dunkel in das Licht. Es geht doch nur darum aufzubrechen, mit Geduld und Ausdauer die beschwerlichen, engen Wegabschnitte zu meistern und nicht aufzugeben. Wie das Wasser bleiben wir im Fluss, um uns schlussendlich mit uns selbst zu versöhnen. Es ist dies ein großes Geschenk. Danke. 

Mechtild