Bischof Benno kochte mit den Röthner Firmlingen Gulasch und Knödel für den guten Zweck. 50 Portionen wurden am nächsten Tag ins Sozialzentrum VorderlandHus gebracht, wo das Essen großen Anklang fand. Beim gemeinsamen Kochabend im Rankweiler Hof konnten die Firmlinge die Gelegenheit nutzen, Bischof Benno näher kennen zu lernen und ihm allerlei "pikante" Fragen zu stellen...

Wie lebt es sich so als Bischof?
Warum haben Sie sich für ein Leben ohne Frau entschieden?
Diese und ähnliche Fragen konnten sechs 16-jährige Firmlinge Bischof Benno zwischen gehackten Zwiebeln, duftenden Lorbeerblättern und angebratenen Gulaschstückchen stellen. Bischof Benno nahm die Herausforderung an und spendete darüber hinaus noch jene 15 kg Rindfleisch, die man für eine komplette Verköstigung der BewohnerInnen des VorderlandHus in Röthis benötigt. Möglich wurde diese Aktion im Rahmen der Firmvorbereitung durch den Chefkoch des Rankweiler Hofes, Roland Vith. Er stellte sein Know-How und seine Küche zur Verfügung und leitete die Firm-Gruppe rund um Pastoralassistentin Franziska Römelt und Vikar Willi Schwärzler tatkräftig zu kulinarischen Höchstleistungen an! 
Auch der ORF rund um V-Heute Redakteur Stefan Krobath ließ es sich nicht nehmen, bei diesem Ereignis live mit dabei zu sein.

Da der direkte Kontakt zu den BewohnerInnen des VorderlandHuses aufgrund der Coronasituation für die Firmlinge nicht möglich war, wurden Videobotschaften zwischen den Firmlingen und den BewohnerInnen ausgetauscht. Seelsorgerin Daniela Amann, die auch Mitglied im Röthner Firmteam ist, sammelte Video-Grußbotschaften von den BewohnerInnen, die dann am Kochabend gezeigt wurden. Gleichzeitig meldeten sich auch die Firmlinge zu Wort und richteten ihre Grüße über die Bildschirme in den Wohngruppen direkt an die Leute ins VorderlandHus.  

Hier geht's zum Video der BewohnerInnen an die Firmlinge!

Die Aktion stand somit im Zeichen von zwei Gruppen, die es besonders schwer hatten in den letzten Monaten und Jahren der Pandemie: Die älteren Menschen, die lange Zeit abgesondert werden mussten und denen das Virus oft auch zum Verhängnis wurde - und die junge Generation, die seit nunmehr zwei Jahren darauf wartet, endlich frei und unbeschwert feiern zu können und die Jugend in vollen Zügen zu genießen. Hoffen wir für beide, dass sich die Zeiten wieder ändern!