Ein etwas anderer Gottesdienst, mitgestaltet von den Röthner und Sulner Firmlingen. Musikalisch begleitet von der Band "A-live" rund um Reinhard und Annika Decker

Die Röthner Kirche war für einmal in ein stimmungsvolles Licht getaucht. Schon von weitem konnte man die violett strahlenden Fenster des Altarraumes von außen erkennen. Auf einer großen Leinwand waren einprägsame Bilder zu sehen - mit Zitaten aus dem Evangelium. Die Bilder passten zu den 12 Songs, die von "A-Live" gespielt wurden - und die Lieder wurden von den Firmlingen ausgesucht. Es waren Lieder, die sie gerne hören, die ihnen etwas bedeuten und die alle einen tieferen Sinn haben können, wenn man genau hinhört.
Zwei Rituale sollten dabei zentrale Elemente aus unseren Gottesdiensten besonders verdeutlichen und verstärken: Zum einen wurden für das Schuldbekenntnis Zettel und Stifte verteilt, auf die jede und jeder das schreiben konnte, was sie bzw. ihn belastet und was nicht so gelaufen ist, wie sie es sich vielleicht gewünscht hätten. Die Zettel wurden eingesammelt, von Vikar Willi Schwärzler einzeln in kleine Stücke gerissen und direkt vor dem Altar in einen Mülleimer geworfen. Als Zeichen dafür, worum es geht: Gott vergibt uns unsere Schuld! Ohne Kompromisse! Wir sind befreit von dieser Last, wenn wir uns auf Jesus einlassen!
Anstatt die Fürbitten wie üblich vorzulesen konnten alle Gottesdienst-Besucher eine Kerze anzünden und sie auf den Altar stellen. Weihrauch wurde aufgelegt. Somit konnten die Fürbitten und Gebete direkt zu Gott aufsteigen.
Zum Schluss bekamen alle einen Einzelsegen von Vikar Willi gespendet. Zur Stärkung in dieser nicht ganz einfachen Zeit, in der nur eines gewiss ist: Gott ist an unserer Seite. Er lässt uns niemals allein als unser treuer Freund und Begleiter. Auf IHN dürfen wir vertrauen!

Michael Willam
Für das Röthner Firmteam