Wenn Sie in zwei Minuten wissen möchten, was es mit den Sakramenten der Katholischen Kirche im Grunde auf sich hat, dann sind sie hier richtig gelandet.

"Wirksame Zeichen dafür, dass Gott das Heil der Menschen will": 

Das ist eine sehr kurze Formel für das, was "Sakramente" im Leben der Kirche und der einzelnen Menschen sind.

Sakramente verbinden den Menschen intensiv mit Gott; sie antworten jeweils auf Fragen des Lebens in seinen verschiedenen Phasen.

Zu den Sakramenten gehören

  • die Taufe: Die Taufe schafft eine grundlegende Bindung des Menschen zu Gott. Sie vermittelt Gemeinschaft mit Jesus und verbindet mit der Glaubensgemeinschaft Kirche.
  • die Eucharistie: Die Eucharistie lässt den Menschen immer wieder neu am göttlichen Leben teil haben. Sie stärkt ihn für ein Leben aus dem Geist Jesu.
  • das Bußsakrament: Die Buße (Beichte) schafft Versöhnung zwischen Gott und Mensch dadurch, dass sie ein Raum der Vergebung, der Umkehr und des Neubeginns öffnet.
  • die Firmung: Die Firmung besiegelt die Taufe: Gott spricht erneut sein Ja zu einem Menschen, und der Mensch bekennt sich nun eigenverantwortlich zum Glauben.
  • die Ehe: Die Ehe stärkt das liebende Sich-Beschenken zweier Partner durch die grundlegende Liebe Gottes zum Menschen.
  • die Priesterweihe: Die Priesterweihe stärkt einen Menschen zum Dienst an der Gemeinschaft der Glaubenden und zur Verkündigung des Evangeliums Christi.
  • die Krankensalbung: Die Krankensalbung stärkt das Vertrauen, bei Gott auch in schwerer Krankheit geborgen zu sein.

    Quelle: Katholische Kirche Vorarlberg