Die Geschichte der Pfarrkirche St. Josef

  • 1715
    Erste Kapelle zu Ehren des heiligen Josef entstand in der Ortsmitte von Dafins.
  • 1749
    Erste Altarweihe durch den Churer Fürstbischof
  • 1845
    Die Kapelle wurde zur Kirche erweitert und von Pfarrer Josef Jochum aus Rankweil eingeweiht (benediziert).
  • 1873
    Die vermögenden Jungfrauen Margaretha und Elisabeth Schaller aus Feldkirch vermachten den Dafinsern 18 000 Gulden (218 000 Euro) zur Gründung einer eigenen Pfarre. Dadurch konnten der Pfarrhof und der Friedhof gebaut und die Pfarrkirche erweitert werden.
  • 1879
    Der Dafinser Pfarrhof wurde gebaut.
  • 1880
    Das Presbyterium (Altarraum), die Sakristei und der Turm wurden neu gebaut. Für ein neues Kirchenschiff reichte das Geld nicht.
  • 1881
    Der Friedhof wurde angelegt.
  • 1884
    Frühmessbenefiziant Felix Rohner aus Hohenems übernahm die frisch gegründete Pfarre St. Josef Dafins. Ab diesem Zeitpunkt mussten die Dafinser bei Tauf- und Leichengängen nicht mehr zu Fuß nach Rankweil zur Bergkirche gehen.
  • 1916
    Die Kirchenglocken mussten abgegeben werden (1. Weltkrieg).
  • 1917
    Während des 1. Weltkrieges wurde das Kirchenschiff vollständig abgebrochen und neu aufgebaut. Es wurde von 54 Quadratmeter auf 123 Quadratmeter vergrößert. Auch die Sakristei wurde geringfügig erweitert und der Turm auf 29 Meter in die Höhe gezogen. Die Beschaffung des Baumaterials und der Facharbeiter sowie die Finanzierung stellten die Verantwortlichen vor große Probleme. Finanziert wurde der Neubau großteils durch Erbschaften, Gemeindebeiträge und Spenden. Baumeister war Hilti aus Feldkirch.
  • 1918
    Am ersten Oktober 1918 erfolgte die Einweihung der neuen Pfarrkirche durch Generalvikar und Weihbischof Dr. Sigismund Waitz. Während dieser Zeit war Gottfried Reis Pfarrer in Dafins. Bis 1925 wurde unter Pfarrer Liberat Greißing die Pfarrkirche innen neu gestaltet: neue Orgel (Albert Mayer, Feldkirch), neue Uhr (Johann Mannhardt, München), neue Stahlglocken (Gebrüder Böhler, Kapfenberg), neuer Hochaltar mit Tabernakel sowie neue Seitenaltäre (Johann Georg Bachmann, Muntlix), Bemalung sowie Wand- und Deckenbilder (Anton Marte, Schnifis).
  • 1967
    Erneuerung des Kriegerdenkmals an der Südseite
  • 1978
    Abschluss der letzten großen Renovierung unter Pfarrer Mons. Richard Robin und Altarweihe des neuen Volksaltares durch Bischof DDr. Bruno Wechner. 1973 wurde ein Bauausschuss gegründet und mit den Planungen und Beratungen begonnen. Der Charakter der Kirche sollte nicht verändert werden. Baumaßnahmen: Trockenlegung des Gebäudes, Erneuerung der Außenfassade, der Stiegenaufgänge, des Uhr- und Läutwerkes sowie der Ziffernblätter an der Turmuhr. Innen wurde die Kirche neu verputzt und ausgemalt, alle Altäre, Türen und Gemälde restauriert und der Boden in Bruchsteinmarmor ausgeführt. Das Kommuniongitter wurde entfernt und beim Ambo sowie beim Aufgang zur Empore wieder verwendet. Das Presbyterium wurde umgestaltet und erhielt einen neuen Volksaltar. Auch die elektrische Anlage und die Beleuchtung wurden ausgetauscht. Die Gemeinde übernahm die Neueindeckung des Daches und die Außenanlagen. 
  • 1984
    Dafins feiert 100 Jahre selbständige Pfarre mit einer einwöchigen Volksmission. Bei diesem Anlass übergab Prof. Richard Robin sein Amt an Mag. Felix Zortea.
  • 2008
    Sanierung des Läutewerkes und Umstellung der Uhr auf Funk. 
  • 2009
    Feier des 125-Jahr-Jubiläums des Bestehens als eigenständige Pfarre.
  • 2017
    Neugestaltung des Eingangsbereichs mit der Errichtung eines behindertengerechten Zugangs zur Kirche.
  • 2018
    Feier des 100-Jahr-Jubiläums der Kirchweihe der Pfarrkirche St. Josef Dafins