Menschenrechte und Menschenwürde sind unverzichtbar.

 

Durch die inhumane Abschiebung einer afghanischen Familie, aber durch die Flüchtlingsproblematik seit 2015 ist das Thema Menschenrechte im Land wieder sehr präsent.
Es ist erfreulich, wenn  die Menschen sich dagegen auflehnen und auf die Strasse gehen.  Für uns Christen geht es hier um einen zentalen und entscheidenden Inhalt unseres Glaubens.  Erfreulich, dass auch unser Bischof klare Worte gefunden hat.
Es gibt Hoffnung  zu sehen, dass die Menschen sensibel und wachsam reagieren, wenn  Menschenrechte und  Menschenwürde bedroht sind.
Kirche  muss hier politisch sein, und es gnügt nicht jeden Sonntag auf wohlformulierte Fürbitten mit :"Wir bitten dich erhöre uns" zu antworten.
Vielleicht sieht die Erhörung folgendermaßen aus:

31. Sonntagsdemo als Mahnwache für die Menschen in Moria - Sonntag, 13.09.2020 um 18.00 Uhr am Marktplatz Dornbirn

Einladungstext von uns reicht´s den Veranstaltern der Mahnwache: Plakat Mahnwache

Die Lage im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist schon lange untragbar. Seit Jahren komplett überfüllt leben hier Menschen unter unwürdigen Bedingungen. Die Katastrophe spielt sich schon seit Monaten ab, durch den Brand ist sie nur wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.
12 600 Menschen – darunter viele (unbegleitete) Kinder -  haben das wenige, das sie hatten, nun auch verloren.
Kann Europa hier die Augen verschließen? Kann Österreich einfach zusehen und sich zurücklehnen? Nur Zelte und Decken schicken um das Gewissen zu beruhigen? Es ist hoch dringend, jetzt zu handeln!

Wir möchten zeigen, dass wir ein Österreich sind, das sich nicht freikaufen möchte, sondern zu seiner humanitären Überzeugung steht. Wir möchten ein Österreich sein, das nicht angstvoll seine Grenzen schützt, sondern sein Herz öffnet, wenn Menschen in Not sind, Menschen, die weniger Glück hatten als wir und ihre Heimat verlassen mussten. Wir laden euch ein, mit uns Mahnwache zu halten, friedlich zusammenzustehen und zu zeigen, dass für die Menschen von Moria in Europa Platz ist – auch in Österreich.
Es ist uns wichtig, uns zu den Corona-Schutzmaßnahmen zu bekennen. Bitte achtet auf einen räumlichen Abstand zueinander. Wir vertrauen auf eure Eigenverantwortung.

Wie immer bitten wir euch, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Wir freuen uns auf euer Kommen und danken euch, wenn ihr diese Information all jenen weiterleitet, denen es ebenfalls ein Anliegen ist, Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe zu leben.

Hier besteht die Möglichkeit, eine Petition von #aufstehn zu unterstützen: https://actions.aufstehn.at/moria-evakuieren?s=ty-wa

14.6.20
Noch nie waren soviel Menschen auf der Flucht, einen kurzen Überblick findest du hier
Aus Anlass des Weltflüchtlingstages (20.6.) gibt es am 21.6. wieder einen Sonntagsdemo in  Bregenz. Diesmal in Form einer Mahnwache.
Über Details informiert der zugehörige Flyer

21.5.20
Coronabedingt waren Sonntagsdemonstratinen in den letzten Monaten nicht möglich- waren sicher einige froh drum. So konnte auch auf die katastrophalen Zustände in den Flüchtliungslagern in Griechenland nicht entsprechend aufmerksam gemacht werden. Um diese Schande für Europa wieder mehr in das Blickfeld zu rücken, findet am kommenden Sonntag eine Mahnwache in Bregenz vor dem Landhaus statt.
Die entsprechende Info hier!

2.1.2020
Zwei afghanischen Christen, die in Tisis betreut werden, droht die Abschiebung. Details im ausfühlichen Bericht im folgenden link Sodemo200105
Ein Bericht dazu und weiterführende Informationen unter: Christen von Abschiebung bedroht

 

Tag der Menschenrechte am Sonntag 15.12.19, ab 15.00 Uhr Spielboden Dornbirn

Die Vorarlberger Plattform für Menschenrechte veranstaltet jährlich einen gemeinsamen Tag der Menschenrechte, heuer mit dem Schwerpunkt „Sprache und Menschenrechte“.

Lange Zeit galten Menschenrechte als unumstößlich und unantastbar, international und national werden diese Selbstverständlichkeiten aber immer häufiger in Frage gestellt, Grenzen des Sagbaren verschoben und Ressentiments gegen demokratische Grundpfeiler geschürt.

Dr. Franziska Schutzbach, Soziologin und Geschlechterforscherin, zeigt in ihrem Vortrag „Wie den Menschenrechten schleichend ihre Grundlage entzogen wird“ auf, wie durch bestimmte Rhetorik und Kommunikationsstrategien rechte und rechtsextreme Positionen in der gesellschaftlichen Mitte annehmbar werden.

Beginn:               15.00 Uhr mit Austausch, Kaffee und Kuchen 

                            17.00 Uhr Vortrag und Diskussion mit Dr. Franziska Schutzbach „Wie den Menschenrechten schleichend ihre Grundlage entzogen wird“

                            19.00 Uhr Ausklang mit Tschetschenischem Buffet

 

Die Redebeiträge  der Sonntagsdemos findet man auf www.bleibmensch.at zum Nachhören.

Rund eineinhalb Millionen Menschen in Österreich gelten als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet.
Die Verhinderung von Armut und sozialer Ausgrenzung ist eine Grundaufgabe des Staates. Grundrechte statt Almosen.
Das Gegeneinander-Ausspielen von Menschen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit darf nicht Teil eines Regierungsprogrammes sein.

Vielleicht besteht Interesse an den Beiträgen der letzten Sonntagsdemo in Hohenems, oder in Steyr.
Von der Diözese wurde ein Weg der Menschlichkeit initiiert, Details siehe unten.

Nachbereitung der Demos in Hohenems
Bei der gelungenen Sonntagsdemo am 24.03.19  in Hohenems haben Albert Lingg, Thomas Schmidinger, Sumayya aka Sumi, Christoph Hackspiel, Daniela Kickl und Hans Jaquemar gesprochen. Die Redebeiträge findet auf www.bleibmensch.at zum Nachhören.