Nach vielen Monaten der Planung und Vorbereitung ist die Seelsorgeregion Vorderland mit den neun beteiligten Pfarrgemeinden vergangene Woche offiziell gestartet.

In der Pfarrkirche Muntlix wurde ein festlicher Eröffnungsgottesdienst mit Bischof Benno Elbs gefeiert. Konzelebranten waren die Pfarrer und Gemeindeleiter der beteiligten Pfarrgemeinden von Klaus bis nach Innerlaterns sowie Dekan Rainer Büchel. Als Symbol für den nun beginnenden gemeinsamen Weg waren aus jeder der beteiligten Pfarren zwei Ministrant/innen im Dienst, die ihre Sache souverän meisterten. Auch steuerte jede Pfarre eine Fürbitte bei, die von den Pfarr-VertreterInnen vorgelesen wurde und die den Gottesdienstbesucher/innen einen ehrlichen und positiven  Eindruck zur Stimmungslage in den Pfarren vermittelte. Musikalisch wurde der Gottesdienst mit der Orchestermesse von Christopher Tambling in G umrahmt. Aufgeführt wurde sie von 70 Sänger/innen aus der ganzen Seelsorgeregion unter der Leitung von Dekanatskantor Michael Fliri. Auch dieses Zeichen der Verbundenheit unter den Pfarren war eindrucksvoll. Ein voller Chorklang erfüllte den Kirchenraum in Muntlix und verwies auf ein symbolisches Bild für die neue Seelsorgeregion: Besser gemeinsam statt einsam - um wieviel schöner klingt doch ein Chor mit 60, 70 Sänger/innen, als wenn jeder einzelne Chor mit ein paar weniger Sänger/innen singen würde!

Wurzeln für das Neue

Bischof Benno Elbs nahm in seiner Predigt Bezug auf die Lesung aus dem Buch Jesaja, in der vom Baumstumpf, aus dem neue Triebe wachsen, die Rede ist. Auch in der Seelsorgeregion würden verschiedene Zweige zusammengebunden und veredelt, sodass daraus Neues erwachse. Damit ein so frischer Spross überhaupt wachsen und blühen könne, brauche es Wurzeln, führte der Bischof weiter aus. Für eine Pfarrgemeinde sei diese Wurzel Jesus Christus. Darüber hinaus benötige ein junger Trieb die Möglichkeit zur Entfaltung, damit er sich in verschiedene Richtungen ausbreiten könne. In dem größeren Raum der Seelsorgeregion sieht Bischof Benno genau diese Möglichkeit der Entfaltung.
Nach dem Gottesdienst wurde zur Agape im Frödischsaal in Muntlix geladen. Rund 300 Personen feierten die neue Seelsorgeregion in gemütlicher Atmosphäre zu den Klängen der Familienmusik Willam aus Klaus.

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