Im Rahmen des Eröffnungsgottesdientes der neuen Seelsorgeregion Vorderland mit Bischof Benno Elbs trug jede Pfarre eine Fürbitte für das Gelingen des gemeinsamen Weges bei. Dabei kamen viele hoffnungsvolle, auf die Chancen verweisende und mitunter auch kritische Haltungen zum Ausdruck, die für viele Gottesdienstbesucher/innen recht eindrücklich waren. Wir wollen Ihnen daher diese Fürbitten nicht vorenthalten, damit Sie sich selbst ein Bild machen können...

Klaus:
Wir haben uns auf den Weg gemacht, um für die neuen Herausforderungen der Kirche im Seelsorgeraum eine Lösung zu finden. Schenke uns weiterhin eine gute und ehrliche Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Fraxern:
Wir bitten für alle, die in unserem Seelsorgeraum bereit sind, gemeinsam an einer lebendigen und glaubwürdigen Kirche mitzuarbeiten. Stärke sie mit allem, was sie für ihre Aufgabe brauchen.

Weiler:
Für zehn Pfarreien beginnt der seelsorglich gemeinsame Weg. Schenke allen ein großes Vertrauen in dich, Gott, dass du sie führst und begleitest.

Viktorsberg:
In den Vorbereitungen auf unsere Seelsorgeregion haben wir viele Gedanken untereinander ausgetauscht. Herr schenke uns gegenseitiges Verständnis, Offenheit und Toleranz, dass die positiven Gedanken zum Tragen kommen. Bitte lass es uns wissen, wenn wir etwas ändern sollen.

Röthis:
Schenke allen, die sich für eine gute Zukunft unserer Pfarren engagieren, Mut für Neues, einen langen Atem und das feste Vertrauen auf deinen Beistand.

Muntlix:
In unserer Pfarre befindet sich gerade sehr vieles in Veränderung. Diese Veränderung kann Angst machen, da wir uns auf einen Weg machen, der für viele unbekannt und neu ist. Veränderung kann aber auch die Hoffnung wecken, dass Chancen genutzt werden, die sich daraus ergeben. Schenke unserer Pfarre Menschen, die diese Chancen sehen und die bereit sind, eine gute Zukunft für die Pfarre im Blick auf das Evangelium mitzugestalten.

Batschuns:
Herr unser Gott,  nun sind wir also in der Seelsorgeregion Vorderland. Manche, wahrscheinlich nicht die Mehrheit von uns, sind in einer hoffnungsfrohen und freudigen Aufbruchsstimmung, viele  in gespannter Erwartung und nicht wenige blicken eher enttäuscht und pessimistisch in die Zukunft. Ja und da ist noch die große Zahl der mehr oder weniger interessierten Zuseher. Wir bitten Dich um Geduld und Beharrungsvermögen für die Optimisten, um viele positive Aha- Erlebnisse für die Pessimisten und viele Momente des Staunens, über das, was in dieser Seelsorgeregion alles möglich ist, für die Zuseher. Für uns alle aber bitten wir dich um ein unbändiges Vertrauen, dass du und dein Geist uns auf diesen Weg führen und begleiten.

Laterns:
Herr, verhilf önsch zu guta Nochrichta. Nochrichta, die ned vo Gwolt, vo Kriag und Kathastropha brichtand, Nochrichta a vo önschr Kircha, dass si uf da Sita vo allna Menscha steid, muatig sich isetzt gega Orächt und a iwendig guti Struktura findat. Struktura, dia zu hüt passand und dia a an Usglich findand zwöschad Männer und Fraua.

Sulz:
In den Tagen des Advents werden Geschäfte gemacht, es wird Stimmung erzeugt, es herrschen Betriebsamkeit und Eile. Herr, lass deine Gläubigen innehalten und wachsam dein Kommen erwarten.