Hier finden Sie die aktuell (17.11.2020) gültigen Regeln zum Lockdown.

Die österreichische Bundesregierung hat angesichts der weiterhin rasant steigenden Corona-Infektionszahlen einen neuerlichen Lockdown beschlossen. Die damit verbundenen Maßnahmen treten ab dem 17. November in Kraft. Die österreichische Bischofskonferenz hat sich dazu entschlossen, dies mitzutragen und folgende Regeln beschlossen:

-        Vorübergehend werden bis Sonntag, 6. Dezember alle öffentlichen Gottesdienste (werktags und sonntags) ausgesetzt.

-        Kirchen und Kapellen werden für das persönliche Gebet offengehalten

-        Begräbnis-Gottesdienste in der Kirche und Begräbnisse am Friedhof sind mit max. 50 Personen möglich. Totenwachen werden ausgesetzt.

 Als Zeichen der Verbundenheit werden in allen Kirchen der Diözese werden während des Lockdowns an den Sonntagen um 10 Uhr am Vormittag zu Beginn des ORF-Radiogottesdienstes die Glocken geläutet werden.

In der Zeit von Samstag, 28. November bis Samstag, 26. Dezember werden die Glocken um 20 Uhr für 5 Minuten geläutet werden. Mit diesem Zeichen sind alle eingeladen, den Advent gemeinsam in drei Schritten zu leben: Die Glocken läuten. Ein Licht anzünden. Ein Gebet sprechen.

 In der Seelsorgeregion Vorderland bieten sich weitere Möglichkeiten, in Kontakt zu bleiben und Zeichen der Hoffnung zu setzen.

Die Aktion „5 Minuten für Gott und mich“ findet im Advent in sechs Kirchen der Seelsorgeregion regelmäßig statt. Sie ist eine Gelegenheit, mal rauszukommen und vielleicht in Verbindung mit einem Spaziergang in der Kirche vorbeizuschauen, eine Kerze anzuzünden und ein kurzes Gebet zu sprechen – für die aktuelle Situation, für Menschen, die uns nahestehen, für uns selber.

Die Aktion "Hey, wia gohts's Dir?" lädt dazu ein, an Menschen zu denken, die nicht viele soziale Kontakte haben und deshalb von der verordneten sozialen Isolation besonders betroffen und von Einsamkeit bedroht sind. An diese Menschen nicht nur zu denken, sondern ihnen auch durch regelmäßige Anrufe zu zeigen, dass sie nicht alleine sind, kann in den kommenden Wochen helfen. Tragen wir uns gegenseitig durch diese schwierige Zeit!