Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Navigation schließen
  • Suche
  • Index
  • Kalender
kath-kirche-vorarlberg
kath-kirche-vorarlberg Information entfernen
Hauptmenü:
  • Suche
  • Index
  • Kalender
Suche Menü
Inhalt:
zurück
Krankheit, Tod und Trauer
UBI - Tod & Trauer
Teilen

Rückblick "Tag der Kirchenentwicklung"

Krankheit, Tod und Trauer
UBI - Tod & Trauer
Teilen

Einleitung

Am 7. März 2026 fand im Bildungshaus St. Arbogast die Tagung „Trauer teilen – Hoffnung finden“ statt. Dieser Tag der Kirchenentwicklung widmete sich der Begleitung von Menschen in Krankheit, Sterben und Trauer und brachte Fachpersonen aus Seelsorge, Hospizarbeit, Psychologie, Liturgie und Sozialarbeit mit zahlreichen Ehrenamtlichen zusammen.

 

Die Veranstaltung bot Raum für fachliche Impulse, persönliche Begegnungen, gemeinsames Nachdenken und spirituellen Erfahrungen. Ziel der Tagung war es, Hoffnungsperspektiven im Umgang mit Krankheit, Abschied und Trauer sichtbar zu machen sowie konkrete pastorale und menschliche Wege der Begleitung aufzuzeigen.

 

Tagesverlauf

Musikalischer Einstieg und Begrüßung

9:00 Uhr musikalischer Einstieg mit Konrad Bönig, der mit seinen Liedern und musikalischen Impulsen eine ruhige und offene Atmosphäre schuf.

 

Im Anschluss begrüßte Pastoralamtsleiterin Dr.in Petra Steimair-Pösel die Teilnehmenden und hob besonders die Kooperation mit der Kontaktstelle Trauer der Caritas hervor.

 

Dr.in Nora Bösch stellte anschließend den Ablauf des Tages vor, informierte über organisatorische Hinweise und machte auf die Workshopmöglichkeiten am Nachmittag aufmerksam.

 

Hier finden Sie das Tagungsskript der Lieder von Konrad Bönig

 

Fachliche Impulse am Vormittag

 

Erster Impuls

„Von der Diagnose zum Dasein – Wege durch Krankheit, Leben und Abschied(e)“
Referentin: Mag.a Dr.in Simone Bösch

 

Simone Bösch sprach über die psychologischen und menschlichen Herausforderungen, die mit schweren Erkrankungen, Abschiedssituationen und Trauerprozessen verbunden sind. Sie zeigte auf, wie wichtig eine achtsame und würdevolle Begleitung von Betroffenen und Angehörigen ist.

 

Besonders eindrücklich war ihr Blick auf die Frage, wie Menschen trotz Krankheit Lebensqualität, Beziehung und Hoffnung erfahren können. Ihre sehr ansprechende ppt mit jeweils einem Infotext und dann einem Bild zur Vertiefung schufen eine fast meditative Stimmung.

 

Der Impuls wurde durch eine Murmelphase und Fragerunde ergänzt, in der viele persönliche Erfahrungen und Fragen eingebracht wurden.

Die Anmoderation erfolgte durch Nora Bösch. Für die Fragerunde standen zwei Personen mit Mikrofonen bereit.

 

Hier finden Sie das Handout von der ppt-Präsentation vom Vortrag

 

Zweiter Impuls

„Die gottesdienstlichen Stationen des christlichen Begräbnisses als Trauerbegleitung“
Referent: Prof. Dr. theol. Alexander Saberschinsky

 

Nach einer musikalischen Hinführung durch Konrad Bönig referierte Alexander Saberschinsky zu den liturgischen Elementen christlicher Begräbnisse.

 

Er machte deutlich, dass Begräbnisfeiern weit mehr sind als traditionelle Rituale: Sie eröffnen Räume für Abschied, Erinnerung, Hoffnung und Gemeinschaft. Die einzelnen Stationen des Begräbnisses wurden als Schritte eines gemeinsamen Trauerweges beschrieben.

 

Auch dieser Vortrag wurde durch eine Murmelphase und eine offene Fragerunde ergänzt.

 

Hier finden Sie das pdf des Handouts für den Vortrag


Hier finden Sie den Artikel von Prof. Eduard Nagel, den Prof. Saberschinsky empfohlen hat.

 

Dritter Impuls

„‚Trauer‘ und jetzt? – Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Zeiten des Abschied-Nehmens“
Referentinnen: Irene Christof und Mag.a Sabine Mangeng

 

Im dritten Impuls standen die unterschiedlichen Formen von Trauer bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Mittelpunkt.

 

Irene Christof und Mag.a Sabine Mangeng zeigten auf, wie wichtig altersgerechte Begleitung, ehrliche Kommunikation und verlässliche Beziehungen sind. Besonders berührend waren die Beispiele aus der praktischen Hospiz- und Trauerarbeit.

 

Die Referentinnen machten deutlich, dass Trauer individuell erlebt wird und Begleitung vor allem bedeutet, Menschen in ihrer jeweiligen Situation ernst zu nehmen.

 

Informationen und Ausblick auf die Workshops

Nach dem musikalischen Abschluss des Vormittags informierte Nora Bösch über vorhandene Materialien wie Erinnerungsbroschüren, Trauerboxen und weitere Begleitunterlagen.

 

Anschließend wurden die Workshops des Nachmittags vorgestellt. Die Teilnehmenden konnten zwei Workshops besuchen und sich dafür auf den vorbereiteten Listen eintragen.

 

Mittagessen und Begegnung

Beim gemeinsamen Mittagessen entstand Raum für persönliche Gespräche, Austausch und Vernetzung.

 

Workshops am Nachmittag

Die Workshops fanden in zwei Durchgängen zu je 45 Minuten statt.

 

Workshop 1

„Im Schatten der Krankheit das Leben sehen. Herausforderungen und Chancen in (m)einem Lebensbogen zwischen Hoffnung und Abschied“
Leitung: Dr.in Simone Bösch

 

Der Workshop beschäftigte sich mit der Frage, wie Menschen auch in belastenden Lebenssituationen Hoffnung, Sinn und Lebensqualität erfahren können.

 

Workshop 2

„Tote bestatten, mit Trauenden feiern“
Leitung: Prof. Dr. Alexander Saberschinsky

 

Im Mittelpunkt standen liturgische und pastorale Aspekte von Begräbnisfeiern sowie deren Bedeutung für trauernde Menschen.

 

Hier finden Sie die ppt zum Workshop mit Prof. Saberschinsky

 

Workshop 3

„Mit dem Unfassbaren leben – Wenn der Tod mitten ins Leben kommt“
Leitung: Bischof Benno Elbs

 

Der Workshop bot Raum für Gespräche über existenzielle Erfahrungen, Sprachlosigkeit und Hoffnung angesichts plötzlicher Verluste.

 

Workshop 4

„Trauergottesdienste als pastorale Chance“
Leitung: Generalvikar Hubert Lenz

 

Hubert Lenz zeigte Möglichkeiten auf, wie Trauergottesdienste Menschen stärken und Gemeinschaft im Trauerprozess fördern können.

 

Workshop 5

„Totenwache und öffentliches Abschiednehmen – die Trauer gemeinsam tragen“
Leitung: Nora Bösch

 

Der Workshop stellte pastorale Möglichkeiten beim öffentlichen Abschiednehmen erfahrbar dar. Im anschließenden Gespräch ging es um die Chancen und Herausforderungen der Totenwachen und der öffentlichen Verabschiedungen.

 

Workshop 6

„Ich besuche dich – Trauerbesuchsdienst in der Pfarrgemeinde“
Leitung: Karin Ebner

 

Im Fokus standen konkrete Erfahrungen und Möglichkeiten eines Besuchsdienstes für trauernde Menschen in Pfarrgemeinden. Materialien wie die Erinnerungsbroschüre und die Trauerboxen wurden vorgestellt.

 

Workshop 7

„‚Trauer‘ und jetzt? – Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Zeiten des Abschied-Nehmens“
Leitung: Irene Christof und Mag.a Sabine Mangeng

 

Dieser Workshop vertiefte die Themen des Vormittagsimpulses und bot praktische Einblicke in die Begleitung von Trauernden unterschiedlichen Alters.

 

Abschluss der Tagung

Um 16:30 Uhr versammelten sich alle Teilnehmenden wieder im großen Saal.

Konrad Bönig gestaltete den musikalischen Rahmen des Abschlusses. Anschließend moderierte Petra Steimair-Pösel ein Podiumsgespräch mit den Referent:innen der Workshops. Dabei wurden zentrale Gedanken des Tages aufgegriffen.

Auch Teilnehmende teilten persönliche Eindrücke und Highlights des Tages.

 

Zum Abschluss richtete Bischof Benno abschließende Worte an die Anwesenden und sprach den Segen.

 

Marktplatz im Foyer

Während der gesamten Tagung lud ein Marktplatz im unteren Foyer zum Informieren und Austauschen ein.

Vertreten waren:

  • Büchertisch der Arche
  • Medienstelle mit Materialien zur Trauerbegleitung (Erinnerungsbroschüre, neuerTotenwacheleiter:innen Behelf, Trauerboxen
  • Hospiz Vorarlberg
  • Informationen zu Naturbestattungen
  • Sternenkinder
  • KIT (Kriseninterventionsteam)

Die Angebote wurden von den Teilnehmenden intensiv genutzt und boten viele Anregungen für die praktische Arbeit.

 

Dank

Ein herzlicher Dank gilt allen Referent:innen, Workshop-Leiter:innen und Mitwirkenden, die diesen Tag ermöglicht haben.

Besonderer Dank gilt:

  • Konrad Bönig für die musikalische Gestaltung
  • dem Vorbereitungsteam
  • Dr.in Petra Steinmair-Pösel für die Moderation
  • Dem Marktplatzteam
  • dem Bildungshaus St. Arbogast
  • der Caritas und Hospiz Vorarlberg als Kooperationspartner:innen
  • allen Mitarbeitenden im Hintergrund
  • und allen Teilnehmenden für ihr Interesse, ihre Offenheit und ihre Beiträge.

Schlussgedanke

Die Tagung „Trauer teilen – Hoffnung finden“ machte deutlich, wie wichtig Räume des Zuhörens, der Gemeinschaft und der Hoffnung in Zeiten von Krankheit, Abschied und Trauer sind.
Durch fachliche Impulse, persönliche Begegnungen und spirituelle Elemente entstand ein Tag, der Mut machte, Trauer nicht allein zu tragen, sondern gemeinsam Wege der Hoffnung zu suchen und zu finden.

 

Von Jakob Lorenzi
Veröffentlicht am 16.06.2026
Organisationsstelle: Kommunikation
Drucken Teilen

Inhalt teilen

Bitte wählen Sie, auf welche Weise Sie die Seite teilen möchten.

Direkt zu

Gottesdienste

 

Karriere & Jobs

 

Gewaltschutz / Ombudsstelle

 

Personen, Organisationen, Pfarren

 

 

 

 

Unsere Portale

Unterlagen

 

Junge Kirche

 

Ehe- und Familienzentrum

 

Katholische Kirche

 

Caritas

Kontakt

Redaktion

 

Meine Diözese

 

Presse & Medien

Katholische Kirche Vorarlberg

 

Diözese Feldkirch
Bahnhofstraße 13, 6800 Feldkirch, Österreich

 

Telefon +43 5522 3485-0

Fax +43 5522 3485-5

kontakt@kath-kirche-vorarlberg.at

 

Kontakt

Katholische Kirche Vorarlberg

 

Diözese Feldkirch
Bahnhofstraße 13, 6800 Feldkirch, Österreich

 

Telefon +43 5522 3485-0

Fax +43 5522 3485-5

kontakt@kath-kirche-vorarlberg.at

 

Kontakt