Jetzt anmelden: PKR-Infoabend am 12. November 2026 im Dözesanhaus | Wurmbefall | Kulturgüterschutz
E-Mail nicht richtig angezeigt?
Im Browser ansehen

Von Bauprojekten bis Kulturgüterschutz


Liebe Pfarren,

 

von aktuellen Bauvorhaben und Wurmbefall über Kulturgüterschutz bis zur Sommeruni „Gestalte die Kirche“ in Feldkirch-Nofels: In unserem zweiten Newsletter nehmen wir euch wieder mit in die Themen, die uns im Bauamt beschäftigen. Außerdem laden wir euch schon jetzt herzlich zu unserem PKR-Infoabend im November ein.

 

Wir wissen, dass euch viele Informationen erreichen – deshalb möchten wir mit unserem Newsletter kompakt informieren und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, bei einzelnen Themen tiefer einzusteigen: wer mehr wissen möchte, kann sich gerne direkt an uns wenden oder im digitalen PKR-Handbuch nachschmökern.


Und vor allem: Was interessiert euch? Welche Themen sollen wir in den nächsten Newslettern aufgreifen? Was ist euch zu viel, zu wenig oder fehlt euch vielleicht ganz?


Wir freuen uns über eure Rückmeldungen – denn so können wir den Newsletter gemeinsam weiterentwickeln.


Viel Freude beim Lesen! 

 

Herzlichst 

Euer

 

Markus Fulterer

Leiter Diözesanes Bauamt

 


 

PS: Bitte leiten Sie den Newsletter an Interessierte weiter!

 


 


 

Der Herbst in den Pfarren - kleinere Baustellen und die Vorbereitung auf 2027 

 

32 Ausführungsprojekte

47 Planungsprojekte

76 Vorbereitungsprojekte

 

 

Der Sommer ist vorüber, einige Baustellen gehen in die Abschlussphase, andere sind bereits fertiggestellt.

 

In der Wallfahrtspfarrkirche Buchboden konnten bereits die ersten Marienwallfahrten im neu restaurierten Erscheinungsbild stattfinden. Der Turm von St. Martin in Dornbirn zeigt sich erst seit kurzem wieder ohne Gerüst. Die letzten Arbeiten – unter anderem am Eingangsportal und am Carl-Lampert-Erker – laufen noch; bis zur Renovierungsabschlussfeier am 17. Oktober soll alles fertig sein.


Auch im Mesnerhaus Thal, bei der Stutzkapelle in Bürs und in der Pfarrheimküche von Bregenz-St. Kolumban wird derzeit noch fleißig gearbeitet.


Ein Thema, das uns heuer besonders beschäftigt, ist der Holzwurmbefall. Der heiße Frühling und Sommer haben ihm offenbar gutgetan. Bitte nehmt daher auch euer Inventar, eure Orgeln, Dachstühle und Bänke aufmerksam in den Blick und holt bei Bedarf fachliche Unterstützung. Wir stehen euch dabei gerne zur Seite.

 

Wer für das kommende Jahr Baumaßnahmen plant, sollte sich möglichst früh bei uns melden. Eine rechtzeitige Planung hilft, notwendige Vorarbeiten, Kostenschätzungen und Genehmigungen – etwa die diözesane Baugenehmigung oder die Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt – gut vorzubereiten und einen verlässlichen Ablauf zu ermöglichen.


Wir freuen uns, euch bei euren Projekten weiterhin fachlich und tatkräftig zu unterstützen!

 


 


 

Frisches Bohrmehl

 

Holzwurmbefall: Woran erkenne ich, ob er aktiv ist?


„Holzwurm“ bezeichnet verschiedene holzzerstörende Käferlarven, die über längere Zeit Fraßgänge im Holz anlegen. Gerade bei Kirchen können historische Ausstattungen, Orgeln, Dachstühle, Bänke und andere Holzkonstruktionen betroffen sein.

 

Kleiner oder großer Holzwurm?
Der sogenannte kleine Holzwurm wird meist mit dem Gemeinen Nagekäfer in Verbindung gebracht und ist häufig in älterem, verbauten Holz zu finden. Er hinterlässt kleine, runde Ausfluglöcher (ca. 1–2 mm) und feines Bohrmehl. Beim großen Holzwurm handelt es sich meist um den Hausbockkäfer. Seine Ausfluglöcher sind deutlich größer (ca. 6–10 mm), die Fraßgänge entsprechend umfangreicher. Er bevorzugt Nadelholz.

 

 

Entscheidend ist jedoch, ob der Befall noch aktiv ist. Alte Ausfluglöcher können noch lange sichtbar bleiben.

 

Hinweise auf aktiven Befall:

  • frisches, helles Bohrmehl
  • neu auftretende Löcher
  • lebende Käfer oder Larven
  • Fraßgeräusche
  • sichtbare Veränderungen / eine zunehmende Schwächung des Holzes

 

Was tun bei Verdacht?
Bitte nicht vorschnell selbst mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandeln. Betroffene Stellen beobachten, mit Fotos dokumentieren und das diözesane Bauamt, Restaurator:innen oder entsprechende Fachleute kontaktieren. Besonders bei historischen Ausstattungen wie Altären und Orgeln sollte die weitere Vorgangsweise fachlich abgestimmt werden.

 

Gerne unterstützen wir euch: Wir kommen bei Bedarf vorbei und ziehen fachkundige Expert:innen hinzu. Früh erkannt, lässt sich ein Befall oft lokal eindämmen und mit vergleichsweise geringem Aufwand behandeln.

 

Ausfluglöcher des Holzwurms

 


 


 


 

Sicherheit für unsere Kirchen - Teil II: Kulturgüterschutz 

 

Nach dem Thema Brandschutz widmen wir uns diesmal dem Kulturgüterschutz. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir unsere Kirchen und ihre wertvolle Ausstattung bestmöglich vor Beschädigung, Verlust oder Zerstörung schützen?

 

Dazu gehören etwa die Dokumentation des Inventars, die Identifikation besonders schützenswerter Objekte und die Vorbereitung konkreter Notfallpläne.

 

Ein Netzwerk für den Kulturgüterschutz
In Vorarlberg und grenzübergreifend ist derzeit der Aufbau eines entsprechenden Netzwerks in Vorbereitung. Beteiligt werden sollen unter anderem das Militärkommando, das Bundesdenkmalamt, Museen, Restaurator:innen und fachkundige Handwerker:innen. Ziel sind praxisnahe Handreichungen für Notfallpläne und ein Netzwerk von Fachleuten, die im Ernstfall rasch kontaktiert werden können.

 

Eine Sommeruni im Diözesanhaus Feldkirch in Zusammenarbeit mit der Donau-Universität Krems ist ebenfalls in Planung. Ein erster Workshop findet bereits im November statt.

 

Interesse? Wer mehr erfahren oder sich beteiligen möchte, kann sich gerne beim diözesanen Bauamt melden. Im kommenden Jahr wollen wir gemeinsam mit einzelnen Pfarren erste Notfallpläne erarbeiten.

 


 


 

Acht Tage, vier Labore und viele Ideen 


Bei der gemeinsam mit dem Poolbar Generator organisierten Sommeruni beschäftigten sich 15 Studierende mit der Frage, wie die beiden nebeneinanderliegenden Kirchenräume in Feldkirch-Nofels auch in Zukunft funktionieren und stärker für die Menschen geöffnet werden können.

 

In den vier Laboren Licht, Kunst, Architektur und Social Design entstanden vielfältige Ideen. Ein wichtiger Gedanke zog sich durch alle Labore: ausprobieren, beobachten, weiterentwickeln – und auch wieder verabschieden, was nicht funktioniert.

 

Licht: Mit Projektionen, Spiegelungen und interaktiven Kerzeninstallationen wurde untersucht, wie sich das Innere der Kirche nach außen vermitteln und der Übergang zwischen öffentlichem und sakralem Raum gestalten lässt.

 

 

Kunst: Der vorhandene Bestand wurde neu in Szene gesetzt – etwa indem Kreuzwegstationen zwischen den beiden Kirchen getauscht oder Werke aus dem Depot neu präsentiert wurden. Auch eine Künstlerresidenz im Pfarrhof wurde angedacht.

 

Architektur: Mit einfachen, temporären Eingriffen wurde getestet, wie sich die Räume öffnen und neu nutzen lassen. Ideen reichten von zusätzlichen Zugängen und flexiblen Elementen bis zu Begrünung und neuen Verbindungen zwischen Kirche und Außenraum.

 

Social Design: Hier stand das schrittweise Ausprobieren im Mittelpunkt. Kleine, niederschwellige Angebote sollen zeigen, was von der Bevölkerung angenommen wird, bevor daraus dauerhafte Lösungen entstehen.

 

Die Sommeruni hat damit einen Prozess angestoßen, der nun in Nofels weitergeht. Welche Ideen tatsächlich umgesetzt werden, wird die Pfarre in den kommenden Wochen und Monaten beschäftigen. Die Rückmeldungen der Pfarrgemeinde sind dabei ausdrücklich willkommen.

 

Die Ergebnisse der Sommeruni werden außerdem öffentlich präsentiert. Zeitpunkt und Ort werden noch bekannt gegeben.

 

Und eines ist bereits klar: Die Ideen der Sommeruni sollen nicht hinter dem Vorhang verschwinden.

 


 


 


 

PKR-Infoabend am 12. November 2026

 

Jetzt anmelden und Platz sichern!

 

Unser nächster Infoabend widmet sich den Thema Heizen und Raumklima. 

 

Gemeinsam mit einem Experten schauen wir uns an, wie gutes und sinnvolles Heizen in unseren Kirchen und Gebäuden gelingen kann – mit Blick auf Komfort und den Schutz des Inventars. 

 

Darum geht's u.a. konkret:

  • Wie kann ich gezielt heizen, ohne dass Kirchgänger:innen frieren? 
  • Was ist bei einer Umstellung des Heizsystems zu beachten?

Wenn ihr schon jetzt Fragen oder Anregungen habt, meldet euch gerne bei uns.

 

👉 Jetzt zum Infoabend anmelden

 


 

Ein Service der Katholischen Kirche Vorarlberg

 

Diözese Feldkirch

Bahnhofstraße 13

6800 Feldkirch

Österreich

 

kontakt@kath-kirche-vorarlberg.at

 
Newsletter abmelden