13. April 2014

Gedanken zu  Mt 21, 1-11

Halt amol anders.
Gedanken eines Fans.
Er geht gleich an mir vorbei. Mein Held. Mein König. Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Alles ist so, wie es die heilige Schrift schon angekündigt hat. Demütig reitet unser Erlöser auf einem Esel durch das Tor in die Stadt. Es lebe Jesus. Alle jubeln sie, kein Zweifel, dass sich alles ändern wird. Das wir eine geile Zeit. Er wird uns befreien von diesen Unterdrückern. Wir werden Frieden haben. Wir werden keinen Hunger mehr haben, er wird uns zu essen geben. Er ist der neue König.

Gedanken Jesu.
Da jubeln sie, Vater. Erkennen sie, was ich ihnen in deinem Namen bringe? Spüren sie, dass sie nichts weiter brauchen als deine Liebe? Dass ihnen alles vergeben ist? Noch nicht, aber einige werden es erleben. Sie werden mich da auf dem Hügel erhöht sehen und die Macht deiner Liebe sehen. Gerade da, wo sie mich verflucht glauben.

Einige Zeit später derselbe „Fan“.
Frechheit. Ein unmöglicher Mensch. Wie konnte ich so blind sein. Ich stimme den Gelehrten und allen anderen zu, er ist ein Lügner und Betrüger. Weg mit ihm.

Gedanken Jesu.
Da schreien sie. Es läuft alles nach Plan.

Haltama amol a und schau auf Jesus. Er bleibt seiner Sendung treu.

Dominik Toplek, Jugendseelsorger

 

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