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Flüchtlinge und ihre Zukunft
Während wir uns in Österreich meist Gedanken um die Menschen machen, die bei uns Zuflucht gesucht und gefunden haben, geraten Flüchtlingsdramen wie die in Syrien und Jordanien fast schon in Vergessenheit. Insbesondere den syrischen Flüchtlingen in Jordanien droht nun aber eine humanitäre Katastrophe, nachdem das "World Food Programme" (WFP) der Vereinten Nationen angekündigt hat, ab 1. August für den Großteil der Flüchtlinge keine Nahrungsmittelhilfe mehr leisten zu können. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und den syrischen Kindern wird die Zukunft geraubt - für Caritas-Österreich-Auslandshilfechef Christoph Schweifer "ein Skandal und ein klares Versagen der internationalen Gemeinschaft". mehr lesen
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Ein Netz der Menschlichkeit
"Vernetzung" lautet auch bei uns das Zauberwort, wenn es um die Flüchtlingsproblematik geht. Schließlich brauchen die vielen Menschen, die aus ihrem Land flüchten mussten, Unterkunft, Kleidung, Nahrung und eine Perspektive. Rund zehn Prozent der Asylwerber sind in kirchlich betreuter Grundversorgung. Caritas, Pfarren, Orden, die Diözese aber auch Privatpersonen schließen sich immer mehr zusammen, um ein Netzwerk für die Flüchtlinge aufzubauen. Ehrenamt spielt dabei ebenso eine große Rolle wie Menschen, die sich hauptberuflich um die Unterbringung der Flüchtlinge kümmern. Und eine neue Plattform gibt es auch noch. mehr lesen
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Einfach tun, was notwendig ist
Das Schicksal von Flüchtlingen löst Unterschiedlichstes aus. Die Art und Weise zu reagieren reicht vom Ignorieren über das Jammern bis zum beherzten Engagement. Die Dornbirnerin Beate Fässler hat sich fürs Tun entschieden. mehr lesen
Photo: caritas-vorarlberg.at
Flüchtlingen und Asylwerber helfen
Tagtäglich werden wir im Fernsehen, Radio und den Medien mit dem Thema Flüchtlinge und Asylsuchende konfrontiert. Zu Tausenden kommen sie auch zu uns nach Österreich und in unser schönes Vorarlberg. Allein im Bludenzer Stadtgebiet sind derzeit 90 Asylwerber in der Grundversorgung. Doch die Kommunen oder die Caritas, die sich um die Flüchtlingsbetreuung kümmert, sind überfordert, um das alles allein zu bewältigen. Es braucht die Bevölkerung und hier vor allem Ehrenamtliche, die mithelfen, Flüchtlingen und Asylsuchenden das Leben bei uns möglichst annehmbar zu gestalten, ihnen Hilfe bieten, dass sie Fuß fassen können. mehr lesen
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Ausgeschlossen oder integriert?
Mehr Bildung, mehr Sprachkurse, bessere Jobchancen - so könnte der Integrationsbericht 2015 überspitzt zusammengefasst werden, der dieser Tage von Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz präsentiert wurde. Als erste Schritte müsse man beim Thema Sprachförderung ansetzen, erklärte Kurz. "Deutschkenntnisse sind ein wichtiger Schlüssel für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe in Österreich", bestätigt auch Caritas-Präsident Michael Landau und ruft auf, auch die Sommermonate zur Sprachförderung und damit zur Integration zu nutzen. mehr lesen
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Unter freiem Himmel
Schwere Unwetter, ein starker Wind und peitschender Regen suchten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag große Teile Österreichs heim. Glücklich, wer ein stabiles Dach über dem Kopf hat. Dass dem nicht so sein muss, zeigen zahlreiche Bilder, die derzeit im Internet die Runde machen. Allein in Traiskirchen müssen nämlich 900 der rund 3.200 Flüchtlinge unter freiem Himmel schlafen. Bei sengender Hitzer wie strömendem Regen. Erneut hat die Katholische Kirchen österreichweit nun ihr Engagement verstärkt und versucht Flüchtlingsquartiere zu finden. Derzeit leben über 4.000 grundversorgte Menschen in einem kirchlichen Quartier. mehr lesen
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Politiker fürchten sich beim Asylthema
"Die Solidarität mit Flüchtlingen steigt", zeigt sich der Leiter der Caritas-Flüchtlingshilfe Vorarlberg, Martin Fellacher, von den aktuellen Entwicklungen erfreut. Pfarrer und Bürger stellen sich vor Flüchtlinge, Einheimische versuchen Fremde ein Gefühl von Heimat zu vermitteln, Integration findet statt. Gleichzeitig droht vielen Asylwerbern die Abschiebung, "politisch Verantwortliche fürchten sich beim Asylthema", so Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner. Traiskirchen ist hoffnungslos überfüllt, über 500 Menschen müssen dort sogar unter freiem Himmel schlafen. mehr lesen
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Abwarten
"Auf Mittwoch - und damit auf das nächste Spitzengespräch mit den Landeshauptleuten verschoben", lautete das Ergebis des ersten, von der Regierung ausgerufenen, Gipfelgespräch zum Thema Asyl diese Woche. Beim Treffen von Bundesregierung und Hilfsorganisationen forderten letztere v.a. mehr Geld für die Flüchtlingsunterbringung sowie Bezirksquoten und legten einen Forderungskatalog vor. Zwar sei beim Gipfelgespräch keine Entscheidung gefallen, die Stimmung wurde generell aber als gut bewertete, lautete die Bewertung von beiden Seiten. Nun heißt es abwarten. mehr lesen