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Heilige Woche & Ostern – Kreuz

Die Fastenzeit ist eine 40-tägige Reise zum Kreuz. Das Kreuz ist sowohl ein Zeichen der Kreuzigung als auch der Auferstehung.

Die Geschichten der Karwoche vervollständigen unsere Reise zum Kreuz. Wir sehen, wie Jesus am Gründonnerstag mit seinen Freunden eine letzte Mahlzeit isst. Dann gehen wir zu den Ereignissen des Karfreitags über – dem Verrat Jesu durch Judas, seiner Verleugnung durch Petrus, seiner Prüfung vor Pilatus und schließlich seiner Kreuzigung am Kreuz. Am Karfreitag erinnern wir uns daran, dass Jesus zu den Toten hinabgestiegen ist. Und schließlich Ostern, wenn wir freudig verkünden: „Christus ist auferstanden!“

Es wird gesagt, dass ein langer Gottesdienst am Donnerstagabend beginnt und am Sonntagmorgen endet – mit Pausen zum Ausruhen, Arbeiten, Essen. Es macht Sinn, dass wir uns drei Tage lang erinnern, trauern und uns freuen, denn Ostern ist der wichtigste Feiertag im christlichen Glauben. Es ist eine Zeit, in der Trauer zum Tanz und Trauer zur Freude wird.

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Woche 6 – Kerze

Die Fastenzeit beginnt in der Dunkelheit des späten Winters und endet mit dem Aufbruch des hellen Frühlings. Der Frühling ist eine Zeit, in der wir an Sonnenschein und blühende Blumen denken.

Die Fastenzeit ist eine Zeit, um unser Leben und unsere Gewohnheiten zu beleuchten und Gottes Gegenwart bekannt zu bekennen. Es ist ein Frühjahrsputz der Seele – wir öffnen unsere dunklen Ecken und werden erhellt.

Jesus ist nach dem Johannesevangelium das „Licht der Welt“; Dieses Licht schien hell in die Jünger, die beschlossen, Jesus nachzufolgen. Jesus weist uns an, auch ein Licht zu sein und etwas zu verändern – Du bist das Licht der Welt. Verstecke dein Licht nicht unter dem Scheffel, lass es sichtbar werden für andere.

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Woche 5 - Samen

Die Umwandlung einer Raupe in einen Schmetterling oder Samen in eine Blume ist erstaunlich. Es erinnert uns an das Wunder der Hoffnung und Transformation, das in der Verheißung von Ostern kommt.

Der Samenwechsel; sie verfallen, wenn sie sich in ein neues Leben verwandeln – ein neues Leben, das wir uns nicht wirklich vorstellen können, wenn wir Samen pflanzen. Die Raupe durchläuft eine Transformation, um ein wunderschöner Schmetterling zu werden – eine weitere Veränderung, die bis dahin kaum vorstellbar ist.

Das Wunder des Todes Jesu am Kreuz und der Auferstehung gibt uns Hoffnung und neues Leben. Wenn wir unsere Hoffnung und unser Vertrauen auf Jesus setzen, können und werden erstaunliche Dinge passieren. Jesus kann und wird dein Leben verändern.

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Woche 4 – Menschliche Figur

Weil Jesus wahrer Mensch war, wie wir in unserem Glaubensbekenntnis bekennen, versteht er uns aus unserer Haut heraus und weiß aus Erfahrung, dass wir alle zu großen und göttlichen Dingen fähig sind. Egal was wir tun, Jesus lädt uns ein, an seiner Arbeit in der Welt teilzunehmen. Jesus Werk ist unser geworden. Jesus weiß, dass wir auf Erden gute Dinge tun können, genau wie er.

Als Jünger Jesu sind wir Diener des Evangeliums. Die 40 Tage der Fastenzeit geben uns Zeit, uns zu verlangsamen, damit wir uns auf den Kern unseres Lebens konzentrieren können. Denk auf dieser Fastenreise darüber nach, was du tun kannst, um Christus, der in und durch dich lebt, genauer zu betrachten.

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Woche 3 – Muschel

Die Muschel, insbesondere eine Jakobsmuschel, ist ein altes Symbol der Taufe. Die Fastenzeit begann als eine Zeit, in der neue Christen über die Bedeutung ihres christlichen Glaubens unterrichtet wurden, bevor sie zu Ostern getauft wurden. Jetzt, da das Christentum eine etablierte Religion ist, ist die Fastenzeit zu einer konzentrierten Zeit geworden, um unseren Glauben als getauftes Volk Gottes zu praktizieren.

Jesus begann seinen Dienst nach seiner Taufe. Als Jesus im Jordan getauft wurde, sprach Gott zu ihm und sagte: „Du bist mein geliebter Sohn.“ In der Taufe werden wir als geliebte Töchter und Söhne Gottes empfangen, wiedergeboren in der Gemeinschaft mit dem auferstanden Christus.

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Woche 2 – Steine

In der Wüste wurde Jesus eingeladen, Stein in Brot zu verwandeln. Er wusste, dass er nicht von Gott dazu berufen wurde, durch diese Gewissheit widerstand er. Später wurde Jesus dafür bekannt, erstaunliche Dinge zu tun. Jesus ernährte Menschen, die hungrig nach Essen, Liebe, Ermutigung oder einfacher Akzeptanz waren.

Wenn du traurig oder wütend bist, kann es sein, dass sich dein Herz wie ein Stein anfühlen, sich verhärten. Jesus mag sich auch so gefühlt haben, aber er ließ es nicht zu, dass sich sein Herz verhärtet, ihm war die Liebe seines Vaters gewiss und diese Liebe teilte er mit den Menschen. Jesus kann auch dein Herz verändern! Er ist immer bei dir, um dir durch die schwierigen Lebenssituationen zu helfen.

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Woche 1 – Sand

Jesus ging 40 Tage in die Wüste, um „geprüft“ zu werden. Die Wüste ist ein gefährlicher Ort und Jesus war hungrig, müde und es war ihm kalt, aber er gab nicht auf. Die „Prüfungen“, denen Jesus in der Wüste gegenüberstand, können als Versuchung zur Macht, zum Stolz und zum Besitz gleichgesetzt werden. Die Fastenzeit wurde traditionell als „Wüstenzeit“ verstanden, in der wir die Gnade suchen, die Versuchung in uns selbst und in der Welt um uns herum zu überwinden.