"Alle Wege führen nach Rom"

Vom 2. August bis 9. August bekamen acht Nüziger die Chance, bei der Internationalen Ministranten-Wallfahrt in Rom teilzunehmen. Nach einer zwölfstündigen Busfahrt haben wir am Vormittag Rom erreicht. Nicht einmal richtig angekommen, startete unser erster Programmpunkt: ein Besuch in den größten Katakomben Roms. Nach der Mittagspause gingen wir gemeinsam zum Petersplatz zu einer detaillierten Führung.
Am zweiten Tag in Rom stand eine Busrundfahrt durch die schöne, imposante Stadt auf dem Programm. Der Höhepunkt der Woche war das Treffen mit unserem Papst Franziskus. Wir hatten das Glück VIP-Plätze zu ergattern und saßen kaum zehn Meter vom Bischof von Rom entfernt. Begeisterung und emotionale Verbundenheit hat uns alle zu einer Einheit werden lassen. Es war in der Tat eine bewegende und einmalige Erfahrung, die uns mit Dankbarkeit erfüllt.

Die restlichen Tage verbrachten wir mit dem Besuchen von verschiedenen Bauwerken, wie der Sixtinischen Kapelle, dem Petersdom, der Spanischen Treppe, die wir in ihrer ganzen Pracht erklommen haben, sowie den Vatikanischen Museen, durch die wir von Jugendseelsorger Dominik Toplek geführt wurden. Um von dieser Flut an Informationen und Eindrücken wieder den Boden unter den Füßen zu finden, feierten wir gemeinsam mit Jugendseelsorger Dominik Toplek eine Hl. Messe am Meer. Eine weitere Hl. Messe für uns wurde vom frischgeweihten Bischof der Steiermark Wilhelm Krautwaschl in der Basilika St. Paulus vor den Mauern gehalten. Elias Vierhauser und mir wurde die große Ehre erteilt, als Kommunionspender fungieren zu dürfen; für uns eine unvergessliche Erinnerung.

Freitagnacht ging es, vollgepackt mit unseren Impressionen und der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dieser einzigartigen Stadt, wieder ins gelobte Ländle. Das sollte an sich kein Problem darstellen, denn wir haben brav eine Münze in die Fontana di Trevi geworfen.
Also, arrivederci Roma eterna!

Ein herzliches Dankeschön gilt unserer Pfarre, die einen Betrag von € 100,00 pro Ministrant übernommen hat. Ein noch viel größerer Dank geht an unseren Pfarrer Karl, der aus eigener Tasche nochmals je € 100,00 zugesteuert hat. Vergelt's Gott.

Ihr Roland Wallis