Viele Kinder und Familien kamen im Gedenken an die Todesstunde Jesu am Karfreitag um 15 Uhr zusammen, um gemeinsam seinen traurigen Weg nachzugehen. Der Karfreitag ist ein Tag der Trauer, ein Tag des Leidens und Sterbens Jesu. Jesus musste am Kreuz sterben. Das Kreuz ist so zum Zeichen für unseren Glauben geworden. Deshalb wurde am Beginn der Andacht über die Bedeutung des Kreuzes nachgedacht und seiner Kraft in einer Körperübung nachgespürt. In der Körperhaltung des Kreuzes erfuhren die Kinder, dass sich die Verbindungslinien zwischen Erde, Gott und den Mitmenschen im eigenen Herzen treffen. Jesus breitet die Arme weit aus, um uns und die Kinder zu umarmen. Er streckt seine Hände den Menschen entgegen, um ihnen zu helfen.

In den einzelnen Stationen erinnerte das Stroh an die Geburt Jesu,
das Verbandszeug an seine beispielgebende die Hilfsbereitschaft,
der Palmzweig an seien Einzug in Jerusalem,
das Brot an das Abendmahl.
Das Gotteslob war Zeichen für das Gebet im Garten auf dem Ölberg,
die Dornen für seinen Prozess vor dem römischen Statthalter Pilatus.
Ein schwerer Stein symbolisierte das schwere Kreuz auf seinen Schultern und
Handschuhe erinnerten an Simon von Cyrene, der Jesus half, das Kreuz zu tragen.
Hammer und Nägel waren schließlich Zeichen für den Schmerz der Kreuzigung.

Zum Abschluss wurde das Kreuz mit einer Sonne geschmückt - zum Zeichen dafür, dass Jesus mit seinem Licht alles hell machen will, was in unserer Welt dunkel ist - und das feiern wir an Ostern!

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