14 neue Begräbnisleiterinnen und –leiter in der Diözese Feldkirch. PAss. Theresa Wegan wird neue Begräbnisleiterin ins Pfarrverband Koblach - Mäder.

Tote würdevoll zu beerdigen und die trauernden Angehörigen auf ihrem Weg zu begleiten ist eine Kernaufgabe einer Pfarrgemeinde. Schon das Alte Testament zählte das Bestatten der Toten zu den leiblichen Werken der Barmherzigkeit. Die Kirche weiß sich in dieser Tradition stehend und begleitet das Sterben von Menschen mit ihrem Gebet und der Feier der Liturgie. Die Pfarrgemeinde ist dabei aufgerufen, in christlicher Hoffnung auf die Auferstehung der Verstorbenen zu gedenken und für sie und ihre Angehörigen zu beten. Glaube und Hoffnung stehen im Mittelpunkt, wobei der Schmerz und die Trauer der Angehörigen ebenso ihren Platz finden dürfen.

Nicht immer ist dafür ein Priester zur Verfügung. Um diese Aufgaben langfristig gut und qualitativ ausführen zu können, sollen auch Laien als Begräbnisleiterinnen und –leiter ausgebildet und beauftragt werden. Deshalb werden in der Diözese Feldkirch seit gut einem Jahr 14 Frauen und Männer für diesen Dienst ausgebildet und am 14. November von Generalvikar Hubert Lenz dafür offiziell beauftragt. Die Sendungsfeier selbst findet dann in den einzelnen Pfarrgemeinden statt, in denen die neuen Begräbnisleiterinnen und –leiter diesen verantwortungsvollen Dienst umsetzen und ausüben werden.

Begräbnisse sind keine Sakramente und können daher sehr gut von getauften und beauftragen Christinnen und Christen begleitet und geleitet werden. So wie Frauen und Männer eine Wortgottesfeier leiten können, sollen in Zukunft auch Laien sowohl haupt- wie ehrenamtlich in den Gemeinden Begräbnisse leiten. Dazu hat sich die Diözesanleitung ausgesprochen und dafür im Herbst 2019 einen ersten Ausbildungslehrgang im Bildungshaus Batschuns gestartet. Neben verschiedenen inhaltlichen Schwerpunktthemen steht eine praxisbezogene Ausbildung im Mittelpunkt dieses Lehrganges. In einer kleinen Feier werden den TeilnehmerInnen die Zertifikate überreicht. Generalvikar Hubert Lenz wird sie dann in den Dienst in den jeweiligen Pfarren entsenden.