Die St. Anna-Kapelle ist eingerüstet und auch das Innere ist eine Baustelle. Vielleicht hat sich die eine oder der andere gefragt, ob diese Sanierung nötig war, bei genauerem Hinsehen waren aber Schäden zu entdecken, die den Pfarrkirchenrat dazu veranlasst haben, die Sache in Angriff zu nehmen. Im Fundamentbereich, an manchen Stellen an den Wänden (innen und außen) und bei Fenstersimsen gab es schadhafte Stellen. Außerdem ist der Holzwurm am Werk und das in einer Weise, dass einzelne Teile des Altaraufbaus bereits weggebrochen sind. Länger zuzuwarten hätte wohl zur Folge gehabt, dass die Schäden noch größer und die Kosten entsprechend höher geworden wären.

Über dem Eingang in die Kapelle steht Zahl 1722, das Jahr, an dem mit dem Bau begonnen wurde. Unser Ziel ist es, zur 300jährigen Wiederkehr dieses Datums mit den Arbeiten fertig zu sein.

Es hat sich eine kleine Gruppe um Frau Annette Sohler gebildet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über den Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen zu berichten und die Bevölkerung zu ermuntern, einen Beitrag zu diesem Werk zu leisten. Da es sich um Arbeiten handelt, die von Fachkräften ausgeführt werden müssen, gibt es nur wenige Möglichkeiten, selbst Hand anzulegen. Deshalb sind wir für finanzielle Zuwendungen sehr dankbar. Es wird in nächster Zeit immer wieder Gelegenheiten geben, auf diese Weise die Sache zu unterstützen.