„Fest am See“ – 50 Jahre Diözese Feldkirch
WIR vom Pfarrverband Höchst-Gaissau waren mit dabei
Am 26.05.2018 lud die Diözese Feldkirch anlässlich des 50-Jahr Jubiläums ihres Bestehens zum „Fest am See“ nach Bregenz ein – und ca. 15:000! Besucher kamen.
Bei wunderbarem frühsommerlichem Wetter informierten sich die Gäste bei den vielen Ständen, nahmen an Wettbewerben teil, stärkten sich an den internationalen Essensständen, diskutierten, hörten zu, meditierten, sangen und besuchten die Gottesdienste zu Beginn und gegen Ende dieser tollen Veranstaltung im Festspielhaus und davor am Platz der Wiener Symphoniker.
Unglaublich, wie toll die Beauftragten der Diözese dieses Fest organisiert und somit den verschiedensten Organisationen und Gruppen innerhalb der Diözese eine wertvolle Plattform geboten haben, sich zu präsentieren sowie ihre Arbeit und ihre Anliegen vorzustellen.
Ansturm auf Messweinverkostung:
Unser Pfarrverband Höchst-Gaissau beteiligte sich ebenfalls am Fest mit einem Stand und lud zur Messweinverkostung ein. Zur „Neutralisierung“ der Geschmacksinne wurden Käse und Brot gereicht.   
Bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn der Öffnung der Marktstände „INI’zGÜXLA“ im Festspielhaus drängten sich Interessierte bei unserem Messweinstand, um sich einerseits über die Geschichte und Wissenswertes zum Thema Messwein zu informieren und andererseits natürlich auch um zu probieren, wie der eine oder der andere Messwein mundet. Für die fachkundige Auskunft zum Thema Messwein war natürlich unser Pfarrer Willi SCHWÄRZLER zuständig. Die Mitglieder des PGR Höchst, des Pastoralteams und des Pfarrkirchenrates der Pfarrgemeinde Gaissau sorgten dafür, dass bis auf den letzten Tropfen die Weine aus Österreich, Spanien, Griechenland und Italien zur Probe gereicht wurden.
Viele Fragen und Antworten
Viele Fragen wurden gestellt: Gibt es Regeln betreffend Herstellung des Messweines? Ist ein Messwein grundsätzlich süss? Früher wurde doch Rotwein verwendet und weshalb jetzt nur noch ausschliesslich Weisswein? U.v.a.m.  
Dazu hier ein Auszug aus dem römischen Kirchenrecht:
„Der Wein für die Eucharistiefeier muss vom Gewächs des Weinstocks (vgl. Lk 22, 18) stammen und naturrein und unvermischt sein, das heißt ohne Beimischung von Fremdstoffen. Mit besonderer Sorgfalt achte man darauf, dass das Brot und der Wein, die für die Eucharistiefeier bestimmt sind, in einwandfreiem Zustand aufbewahrt werden. Das heißt, es ist dafür zu sorgen, dass der Wein nicht zu Essig wird…“
Es war ein spannender und interessanter Nachmittag, mit vielen tollen Gesprächen und sehr netten Zusammentreffen.
Gospelmesse in der Werkstattbühne
Nach dem wir unseren Stand wieder abgebaut hatten, besuchten wir noch um 19:00 Uhr die Gospelmesse in der übervollen Werkstattbühne im Festspielhaus. Beeindruckend und sehr berührend war diese Messfeier mit Bischof Benno ELBS, den beiden Altbischöfen Klaus KÜNG und Elmar FISCHER sowie Generalvikar Rudolf BISCHOF.
Im Anschluss an die Messe intonierte die Militärmusik Vorarlberg am Platz der Wiener Symphoniker das „Halleluja“ aus dem Oratorium Messias von Georg Friedrich HÄNDEL und 2 Kirchenchöre sowie alle Menschen auf dem Platz sangen mit – eindrucksvoll und bewegend.
Wir nehmen von diesem tollen Fest am See wunderbare Eindrücke mit - die vielen fröhlichen Menschen, die schönen Begegnungen, das friedvolle Miteinander, das grosse Interesse und natürlich die befreienden Worte zum Dreifaltigkeitssonntag aus dem Matthäus-Evangelium (Mt 28,20): „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“

LINK zur Diözese Feldkirch mit weiteren Berichten und Informationen:
https://www.kath-kirche-vorarlberg.at/   
 

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