Herzlich willkommen

Adventbotschaft aus unserre Pfarre!

https://www.youtube.com/watch?v=8UmROMHYa78
https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=8UmROMHYa78

 

Liebe Schwestern und Brüder,
geschätzte Pfarrgemeinde von Hittisau!

Die vergangenen beiden Monate waren eine Zeit tiefgreifender Veränderung mit positiven und weniger angenehmen Erfahrungen. Die ganze Zeit war es möglich, unsere Pfarrkirche offenzuhalten und sie als Ort des Gebetes und der Stille nützen zu können. Die Botschaft „Gott ist da und er geht mit!“ gibt Halt und Zuversicht. Auch die Bischöfe ermutigen alle Gläubigen, wenigstens einmal in der Woche eine Kirche zum stillen Gebet aufzusuchen. Papst Franziskus sagt im Kampf gegen die Pandemie: „Gebet und stiller Dienst – das sind unsere siegreichen Waffen.“

Gegenwärtig freuen wir uns über die allmählich wiederkehrenden Freiheiten, die uns leichter und mehr Kontakte und Begegnungen ermöglichen. Das gilt auch für die Feier der Gottesdienste, bei denen die Grundregel von 1m Abstand gilt für Personen die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.

Herzlich euer

Pfarrer Hubert

 

Impuls für Freitag, den 04.12.2020

 

Lesungen:
 
Gedenktage:
 
Aus dem Antwortpsalm
Der HERR ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Ps 27,1
 
Gedanken:
In allen Herausforderungen und Umbrüchen unserer Zeit in Kirche und Gesellschaft machen wir uns am seligen Adolph Kolping fest. Wir erfahren Kraft und Mut für unser Handeln in der Verantwortung für die Welt sowie Hoffnung und Zuversicht für ein Leben aus dem Glauben. 
Josef Holtkotte, Kolping-Bundespräses
 
Gebet:
Guter Gott, unser Leben gleicht einem Weg - mit Kurven und Umwegen in schwierigen Abschnitten. Wir erfahren aber auch Weite und Klarheit auf hellen Strecken. An uns selbst liegt es, welchen Weg wir einschlagen. Hilf uns, nicht mit Ungeduld oder Resignation, sondern mit Innehalten und Bereitschaft unsere Wege zu gehen. Sei du mit uns auf allen Wegen, durch Christus unseren Herrn. Amen. 
Josef Holtkotte
 
Liedimpuls:
GL 90,1

 

 

 

 

 

Die Pfarre Hittisau trauert um Pfr. Adolf Huber.

Wir bitten, seiner im Gebet zu gedenken und für ihn die österliche Freude zu erhoffen.

Vordenker und großes Vorbild

Zum Gedenken an den Altpfarrer und Ehrenbürger von Hittisau Adolf Huber.

Pfr.i.R.Adolf Huber

© Katholische Kirche Vorarlberg
Cons. Adolf Huber (* 7.3.1923 Alberschwende – † 8.4.2020 Hittisau).
Als Adolf Huber 1968 als neuer Pfarrer in Hittisau einzog, konnten die Glocken nicht ordentlich läuten (der Glockenstuhl wurde gerade erneuert und zwei Glocken umgegossen) und 52 Jahre später, als er 2020 zur Auferstehung auszog konnte man ihn coronabedingt nur im kleinen Kreis beerdigen (die Beerdigung fand am Mittwoch in der Osterwoche statt) und den Gottesdienst erst später feiern.
Am Mittwoch in der Karwoche, am 8. April 2020 ist der älteste Priester der Diözese Alt-Pfarrer Cons. Adolf Huber, der die letzten Jahre im Pflegeheim Hittisau gewohnt hat, im 98. Lebensjahr verstorben. Bis zuletzt hat er am Sonntagsgottesdienst der Pfarrgemeinde mitgefeiert. Für diesen Sommer war die Feier seines 70-jährigen Priesterjubiläums geplant.
Altpfarrer Adolf Huber hat neben seinen wertvollen Diensten als Seelsorger vielfältig gewirkt. Als engagierter Bürger, Religionslehrer und Vordenker war er für viele ein großes Vorbild. Mit seinem „Vergelt´s Gott“, seinen mesnchlichen und seelsorglichen Begleitung hat er ganze Generationen geprägt.
Adolf Huber war am 7. März 1923 in Alberschwende seinen Eltern Martin & Margareta Huber geboren. Seine Mutter verstarb 8 Tage nach seiner Geburt. „Wir waren 4 Buben und jeder hatte eine Schwester.“ pflegte er über seine Familienverhältnisse zu sagen. Nach der Volksschule in Alberschwende durfte er, schon mit dem Berufswunsch Priester zu werden, das Paulinum in Schwaz und dann das Gymnasium Bregenz besuchen, wo er die 7. Klasse mit Maturaberechtigung (wegen Kriegsdienst) 1942 beendete. Daran schloss sich für den jungen Mann der Kriegsdienst an, der ihn als Nachrichtentechniker und Funker auf den Kaukasus, auf die Krim und nach Rumänien führte. Es folgten Verwundung und Gefangenschaft bis Kriegsende. Danach studierte er in Innsbruck Theologie. „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ war sein priesterlicher Leitspruch zur Priesterweihe am Peter & Paulstag 1950 durch Bischof Franziskus Tschann in Alberschwende.
Umgehend wurde Adolf Huber in den priesterlichen Dienst genommen, vorerst als Kaplan in Bludenz, Sulzberg, Hörbranz und Haselstauden. Er war damals einer der wenigen Geistlichen mit Auto, seinem Goggomobil, und so wurde ihm, damit er mit gutem Gewissen Autofahren konnte, auch Ebnit zugeteilt. Vielen ist er noch als Leidenschaftlicher und freundlicher Autofahrer in Erinnerung. Als Pfarrer in Krumbach von 1960 bis 1968 setzte er dann die Neuerungen des Konzils um. Mit 1.9.1968 übernahm Adolf Huber die große Pfarre und die große Dreikönigskirche von Hittisau in die seelsorgliche Verantwortung, die bis dahin von zwei oder gar drei Geistlichen betreut worden war. Schon 1970 kam noch die Pfarre Sibratsgfäll dazu. Bis 2005 stand er dann diesen beiden Pfarren vor.
Es gelang ihm Beruf und Berufung, Fähigkeiten und Hobbies immer wieder zu verbinden. Die vielfältigen Aufgaben als Seelsorger, als Religionslehrer in den Schulen und die würdige Gestaltung der verschiedensten Gottesdienstformen unter Mitwirkung möglichst vieler waren ihm ein großes Anliegen. Als Pfarrherr der weitläufigen Gemeinden und bei seinen Urlauben im Südtirol durfte er viel Autofahren und davon hat er dann auch gern erzählt. Als technikversierter Mensch sorgte er ab 1974 für die Kommunikation mit den Gläubigen durch das Verfassen und den Druck des Pfarrblattes. Als Verwalter der pfarreigenen Immobilien mit Kirchenrenovierung außen und innen, Orgelstabilisierung, Glockenplatte, … hinterließ er nachhaltige Spuren. Versiert auch am Computer hielt er bis zuletzt über dieses Medium Kontakt zur Außenwelt. Über seine Pensionierung hinaus war er seinem Nachfolger ein väterlicher Ratgeber und verlässlicher Vertreter. Sein ganzes langes Leben lang sagte er immer wieder „I dur, was i ka. Deasas muss der do domm tu.“ und so war es auch. Er tat was er konnte in Worten und Werken und der große Rest war Gottvertrauen!
Pfarrer Adolf Huber war ein Priester, ein Pfarrer für alle Jahreszeiten und stand fast 70 Jahre im Dienst Gottes an den Menschen. In Wertschätzung und aus Dankbarkeit für all seine guten Dienste, für sein engagiertes Wirken und für sein segensreiches Bemühen um ein friedliches Miteinander in der Gemeinde wurde er zum 40sten Priesterjubiläum 1990 zum Ehrenbürger von Hittisau ernannt.
(mab) Michael Bartenstein

 

Pfarrer i. R. Cons. Adolf Huber wurde auf dem Friedhof im Priestergrab beerdigt.
Wir laden ein, ihn dort zu besuchen und für ihn zu beten.
In der Kirche liegt vorne beim Opferkerzenständer ein Kondolenzbuch auf, in das sich jede und jeder gerne eintragen kann. bitte eigenes Schreibzeug verwenden und nur auf der rechten Buchseite schreiben.
Der Herr schenke Pfarrer Adolf den ewigen Frieden!

 

 

 

Der Erlass der österreichischen Bundesregierung bzgl. der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus hat auch Auswirkungen auf das kirchliche Leben.

Alternativen zu den Gottesdiensten in der Pfarrgemeinde

  • Link zur Diözese Feldkirch: Gottesdienste zuhause feiern - Das Gebet nicht abreißen lassen!
  • Am Sonntagabend wird zum Zeichen der Gebetsverbundenheit die große Glocke für fünf Minuten läuten. Es ist ein Segen, dass die Kirche offen ist und wir dort beten können, teilweise vor ausgesetztem Allerheiligsten. Die Zeiten sind im Pfarrhaus (Tel. 6208) zu erfragen. Beim Opferkerzenständer in der Kirche brennt eine Kerze für alle Menschen in unserer Gemeinde und in unserem Land.

Wir beten in besonderer Weise für

  • alle infizierten Menschen und deren Angehörige.
  • Ärzte, Pflegekräfte und den Dienst in den Spitälern.
  • die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen.
  • Seniorenheime und alle Einrichtungen, in denen viele Menschen zusammenkommen.
  • alle Familien, von denen viele Eltern und Kinder jetzt zuhause sind.
  • Firmen, Unternehmen und Betriebe um Schutz, Liquidität und Ausdauer.
  • ein umfassendes, nachhaltiges und tiefgründiges geistliches Aufwachen der Menschen in unserem Land und in Europa.

„Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit!"
(2 Tim 1,7)

In der Kirche ist das Lektionar mit den Tageslesungen aufgelegt. Die Kirche ist weiter offen und ladet ein zum persönlichen Gebet oder zum Verweilen in Stille. Sie können eine Kerze anzünden, im Gebet verweilen und Trost und Stärkung erfahren. Wer ein Gebetsanliegen mitteilen möchte, kann dieses in der Kirche ins Fürbittbuch schreiben. In diesen Anliegen betet Pfr. Hubert Ratz regelmäßig und feiert täglich (nicht öffentlich) die Hl. Messe. Das Gotteslob, das in der Kirche aufliegt, ist nicht nur ein Gesangbuch, es eignet sich auch sehr gut zum Beten, dazu einige Beispiele:
  • Nr. 4: das Gebet des Rosenkranzes
  • Nr. 8-21: Gebete in verschiedenen Situationen und Anliegen
  • Für Zuhause: Nr. 27: Dank- und Segensfeier
  • Ab Nr. 30: Gebet der Psalmen
  • Ab Nr. 556: Litaneien
  • Ab Nr. 618: Morgenlob und Vesper
  • Ab Nr. 675: Andachten

 

Nicht alles ist abgesagt.......
Sonne ist nicht abgesagt
Frühling ist nicht abgesagt
Beziehungen sind nicht abgesagt
Lesen ist nicht abgesagt
Zuwendung ist nicht abgesagt
Musik ist nicht abgesagt
Phantasie ist nicht abgesagt
Freundlichkeit ist nicht abgesagt
Gespräche sind nicht abgesagt
Hoffnung ist nicht abgesagt
Beten ist nicht abgesagt
Bitte wählen Sie bei Anliegen, Wünschen, Fragen die TelNr. 6208 oder schreiben Sie an pfarramt@hittisau.at
Segen und Schutz erbittet und wünscht
Pfr. Hubert Ratz