Herzlich willkommen

Radiogottesdienst mit Dekan Hubert Ratz

Sonntag, 24. Mai 2020, 10.00 bis 11.00 Uhr, ORF Radio Vorarlberg

Seit dem 15. Mai dürfen in Vorarlberg unter strengen Auflagen wieder Gottesdienste gefeiert werden. Maskenpflicht, Abstand und begrenzte Teilnehmeranzahl sind nur drei der Maßnahmen, die dabei zu berücksichtigen sind. Wer die Heilige Messe barrierefrei feiern möchte, für den sendet ORF Radio Vorarlberg gemeinsam mit der Katholischen Kirche Vorarlberg jeden Sonntag von 10.00 bis 11.00 Uhr einen Radiogottesdienst live. Am kommenden Sonntag zelebriert Dekan Hubert Ratz von der Pfarrgemeinde Hittisau den Gottesdienst live aus der Pfarrkirche Hittisau.

Erkennen als Lebensaufgabe

 Der 7. Sonntag der Osterzeit läutet die letzte Osterwoche ein, bevor der Osterfestkreis mit dem Pfingstfest endet. Dementsprechend werden in den biblischen Texten die Themen Abschied, Erwartung und Neustart aufgegriffen. Jesus definiert im Rahmen eines Gebetes an seinen Vater, was ewiges Leben ist: „Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.“ In der Predigt wird Dekan Huber Ratz darauf eingehen, was „erkennen“ bedeuten könnte und daraus mehr eine Lebensaufgabe, als ein punktuelles Erfassen ableiten. Der Heilige Geist, den die Jünger mit Maria betend erwarten spielt eine zentrale Rolle im Prozess des Erkennens und ist heutzutage ebenso hilfreich und notwendig wie für die Christen damals.

 Dekan Hubert Ratz, Pfarre Hittisau: „Durch die Lockerung der Corona-Maßnahmen befinden wir uns stimmungsmäßig im Aufwind und ich bin dankbar, dass die öffentlichen Gottesdienste wieder gefeiert werden können. Einige Male durfte ich schon bei Radio- und Fernsehgottesdiensten die Erfahrung machen, wie Menschen durch unser Feiern berührt wurden. Ich hoffe, dass durch diese Übertragung bei ORF Radio Vorarlberg Menschen nicht nur Kontakte haben, sondern Begegnung mit Gott und Menschen erfahren.“

 Zukünftige Gottesdienste bei ORF Radio Vorarlberg

 Der Radiogottesdienst am 31. Mai kommt aus dem Dom St. Nikolaus in Feldkirch und wird erneut österreichweit in den ORF-Regionalradios live übertragen. Zelebrant ist Dompfarrer Jodok Müller.

 Unter dem Titel „Radio Gottesdienste – Sommerkirche“ wird ab Juni weiterhin jeweils ein Sonntags-Gottesdienst pro Monat bei ORF Radio Vorarlberg regional übertragen. Dabei werden die Heiligen Messen durchaus auch außerhalb klassischer Gotteshäuser, wie zum Beispiel bei einer Feldmesse, gefeiert.

Gottesdienst-Übertragungen
durch ORF Radio Vorarlberg

 
Sonntag, 17. Mai - aus der Pfarrkirche Altach
10.00 Uhr – 11.00 Uhr, Dekan Rainer Büchel und Heidi Liegel
Sonntag, 24. Mai - aus der Pfarrkirche Hittisau
10.00 Uhr – 11.00 Uhr, Dekan Hubert Ratz
Sonntag, 31. Mai - aus dem Dom St. Nikolaus
10.00 Uhr – 11.00 Uhr, Pfr. Jodok Müller und Bischof Benno

Die Katholische Kirche Vorarlberg bedankt sich bei ORF Radio Vorarlberg
für die Kooperation.

 

Maiandachten:
Jede und jeder ist eingeladen, allein oder auch mit anderen Personen (dann Abstand von 2 Metern bitte einhalten) privat in der Kirche eine Maiandacht zu feiern. Dazu darf die Kerze im Glas auf dem Marienaltar angezündet werden.

 

 

Liebe Schwestern und Brüder,
geschätzte Pfarrgemeinde von Hittisau!

Die vergangenen beiden Monate waren eine Zeit tiefgreifender Veränderung mit positiven und weniger angenehmen Erfahrungen. Die ganze Zeit war es möglich, unsere Pfarrkirche offenzuhalten und sie als Ort des Gebetes und der Stille nützen zu können. Die Botschaft „Gott ist da und er geht mit!“ gibt Halt und Zuversicht. Auch die Bischöfe ermutigen alle Gläubigen, wenigstens einmal in der Woche eine Kirche zum stillen Gebet aufzusuchen. Papst Franziskus sagt im Kampf gegen die Pandemie: „Gebet und stiller Dienst – das sind unsere siegreichen Waffen.“

Gegenwärtig freuen wir uns über die allmählich wiederkehrenden Freiheiten, die uns leichter und mehr Kontakte und Begegnungen ermöglichen. Das soll auch für die Feier der Gottesdienste gelten, wenn auch mit Bestimmungen und Vorschriften (Seite 2).

Wir dürfen uns wirklich freuen. Die ersten Christen erkannte man an vier Kennzeichen: sie hielten an der Lehre der Apostel fest, an den Gebeten, am Brechen des Brotes und an der Gemeinschaft (Apg 2,43). Ab 15. Mai dürfen wir wieder Eucharistie feiern und uns in Gemeinschaft treffen, das gehört zutiefst zu uns Christen. Wir haben die Möglichkeit und sind herzlich eingeladen, uns aufgrund der großen Kirche und täglicher Gottesdienste gut aufzuteilen. Das soll besonders auch für die Werktaggottesdienste gelten. Um die Abstände in der Kirche am Sonntag einhalten zu können, bitten wir dringend, wem es irgendwie möglich ist, die Vorabendmesse am Samstag um 19 Uhr mitzufeiern. Die Freiheit, sich zum Gottesdienst zu versammeln dürfen wir so schrittweise zurückgewinnen.

Unsere Situation ist mit Ostern damals sehr vergleichbar: bei den Freunden Jesu war alles heruntergefahren, der Auferstandene hat sie aus dem „Lockdown“ herausgeholt und sie konnten ein neues Leben beginnen in der Gewissheit:

Der Auferstandene ist mitten unter uns!

Herzlich euer

Pfarrer Hubert

Bestimmungen für öffentliche Gottesdienste

–      Personenanzahl ist von der Grundfläche des Kirchenraumes abhängig
–      Mindestens 2 m Abstand zu Personen eines fremden Haushalts
–      Mund und Nasenschutz: Bitte zum Gottesdienst selbst mitbringen!
–      Handdesinfektion an den Eingängen
Zur Weise des Kommunionempfanges wird es Ansagen geben.

 

Notwendige Verschiebungen

Unsere Erstkommunionkinder müssen schon lange warten. Es wird im Herbst eine Erstkommunion geben, sie wird zu den Bedingungen gefeiert, die dann möglich sind.
Für die vorgesehene und abgesagte Visitation des Bischofs mit Firmgottesdienst am 8. Juni warten wir auf einen neuen Termin. Danke den Firmlingen fürs Palmbuschverteilen und für ihre Geduld.
Die am 17. Mai angesetzte Pfarrwallfahrt müssen wir ebenfalls verschieben. Wir empfehlen eine „private Maiandacht“ zu Hause, in einer Kapelle oder in der Pfarrkirche.

 

Vorschlag für eine Flurprozession
für Familien oder private Gruppen (max. 10 Personen)

Die Flurprozession ist eine Bitte um einen guten Sommer, um Gottes Schutz und seinen Segen für uns, unsere Heimat und unsere Arbeit - aber auch in den weltweiten Anliegen, besonders um Schutz jedes Menschen vor der Corona-Pandemie, um Frieden und soziale Gerechtigkeit.
Am besten eine Strecke aussuchen, die man gut kennt, wo sich Stationen anbieten (Wegkreuz, Kapelle, Garten, …).
Mit dem Kreuzzeichen beginnen, auf dem Weg Rosenkranz beten (still oder laut).
Anregungen für die Stationen:
Bibelstelle lesen und/oder Fürbittgebet
Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch! (Joh 20,19-21)
 
Fürbittenvorschläge:
Wir beten für alle Menschen, die durch die Corona-Pandemie besonders hart
getroffen wurden und ohne Hilfe nicht weiterkönnen.
Herr, wir bitten dich um den Frieden in unseren Häusern, um gute Nachbarschaft und um die Bereitschaft, durch Nachgeben und Verzeihen immer wieder neu miteinander anzufangen.
Wir beten für alle, die in unserer Gemeinde politische und soziale Verantwortung übernommen haben, dass sie sich für das Wohl der Gemeinschaft und des einzelnen einsetzen.
Schenke gutes Gedeihen allem, was durch die Mühe der Menschen auf den Wiesen, Feldern und in den Gärten und im Wald wächst und segne die Arbeit aller, die sich um unser tägliches Brot mühen.
Bewahre uns vor Unwetter und Naturkatastrophen.
Für alle arbeitenden Menschen, dass sie auch in Zukunft Arbeit haben und der Arbeitsplatz für sie ein Ort der Menschlichkeit ist. 
 
Segen sprechen:
Gott, der allmächtige Vater, segne uns und schenke uns gedeihliches Wetter;
Er halte Blitz Hagel und jedes Unheil von euch fern.
Er segne die Felder, die Gärten, Alpen und Wälder
und schenke uns die Früchte der Erde.
Er begleite unsere Arbeit, damit wir in Dankbarkeit
und Freude gebrauchen, was durch die Kräfte der Natur
und die Mühe des Menschen gewachsen ist.
Es segne uns (Kreuzzeichen):  Der Vater, der Sohn und der Hl. Geist.

Gottesdienste finden alle in der Pfarrkirche statt:

Um die Abstände in der Kirche am Sonntag/Feiertag einhalten zu können, bitten wir nach Möglichkeit die Vorabendmesse mitzufeiern.
Sa  16.05.     19 Uhr Vorabendmesse
So  17.05.     8.45 Uhr Sonntagsgottesdienst
Mo 18.05.     18.30 Uhr Rosenkranz und Hl. Messe
Di 19.05.     20 Uhr Bittmesse in der Pfarrkirche
Mi 20.05.     19 Uhr Feiertag Vorabendmesse
Do 21.05.     8.45 Uhr Christi Himmelfahrt
                    19 Uhr eucharistische Anbetung
Statt der gemeinsamen Flurprozession an Christi Himmelfahrt
gibt es oben eine Vorschlag für eine Prozession
in „privaten“ Gruppen.
Fr   22.05.     19 Uhr Maiandacht
Sa 23.05.     19 Uhr Vorabendmesse
So 24.05.     10 Uhr ORF Radio Gottesdienst aus Hittisau

Die Probe und die Einstellungen für die Übertragung finden am Sonntag um 8 Uhr statt. Wer den Gottesdienst mitfeiert, möge bitte um 9.50 Uhr da sein.

14 Uhr Taufe des Kindes Clemens Schwarz, Kirchenbühl
19.30 Uhr Maiandacht gestaltet von der Kath. Frauenbewegung

Do 11.06.     8.45 Uhr Gottesdienst Fronleichnam
Da die Prozession nicht möglich ist, wird am Ende des
Gottesdienstes der eucharistische Segen in alle vier
Himmelsrichtungen gespendet.

 

              

 

Die Pfarre Hittisau trauert um Pfr. Adolf Huber.

Wir bitten, seiner im Gebet zu gedenken und für ihn die österliche Freude zu erhoffen.

Vordenker und großes Vorbild

Zum Gedenken an den Altpfarrer und Ehrenbürger von Hittisau Adolf Huber.

Pfr.i.R.Adolf Huber

© Katholische Kirche Vorarlberg
Cons. Adolf Huber (* 7.3.1923 Alberschwende – † 8.4.2020 Hittisau).
Als Adolf Huber 1968 als neuer Pfarrer in Hittisau einzog, konnten die Glocken nicht ordentlich läuten (der Glockenstuhl wurde gerade erneuert und zwei Glocken umgegossen) und 52 Jahre später, als er 2020 zur Auferstehung auszog konnte man ihn coronabedingt nur im kleinen Kreis beerdigen (die Beerdigung fand am Mittwoch in der Osterwoche statt) und den Gottesdienst erst später feiern.
Am Mittwoch in der Karwoche, am 8. April 2020 ist der älteste Priester der Diözese Alt-Pfarrer Cons. Adolf Huber, der die letzten Jahre im Pflegeheim Hittisau gewohnt hat, im 98. Lebensjahr verstorben. Bis zuletzt hat er am Sonntagsgottesdienst der Pfarrgemeinde mitgefeiert. Für diesen Sommer war die Feier seines 70-jährigen Priesterjubiläums geplant.
Altpfarrer Adolf Huber hat neben seinen wertvollen Diensten als Seelsorger vielfältig gewirkt. Als engagierter Bürger, Religionslehrer und Vordenker war er für viele ein großes Vorbild. Mit seinem „Vergelt´s Gott“, seinen mesnchlichen und seelsorglichen Begleitung hat er ganze Generationen geprägt.
Adolf Huber war am 7. März 1923 in Alberschwende seinen Eltern Martin & Margareta Huber geboren. Seine Mutter verstarb 8 Tage nach seiner Geburt. „Wir waren 4 Buben und jeder hatte eine Schwester.“ pflegte er über seine Familienverhältnisse zu sagen. Nach der Volksschule in Alberschwende durfte er, schon mit dem Berufswunsch Priester zu werden, das Paulinum in Schwaz und dann das Gymnasium Bregenz besuchen, wo er die 7. Klasse mit Maturaberechtigung (wegen Kriegsdienst) 1942 beendete. Daran schloss sich für den jungen Mann der Kriegsdienst an, der ihn als Nachrichtentechniker und Funker auf den Kaukasus, auf die Krim und nach Rumänien führte. Es folgten Verwundung und Gefangenschaft bis Kriegsende. Danach studierte er in Innsbruck Theologie. „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ war sein priesterlicher Leitspruch zur Priesterweihe am Peter & Paulstag 1950 durch Bischof Franziskus Tschann in Alberschwende.
Umgehend wurde Adolf Huber in den priesterlichen Dienst genommen, vorerst als Kaplan in Bludenz, Sulzberg, Hörbranz und Haselstauden. Er war damals einer der wenigen Geistlichen mit Auto, seinem Goggomobil, und so wurde ihm, damit er mit gutem Gewissen Autofahren konnte, auch Ebnit zugeteilt. Vielen ist er noch als Leidenschaftlicher und freundlicher Autofahrer in Erinnerung. Als Pfarrer in Krumbach von 1960 bis 1968 setzte er dann die Neuerungen des Konzils um. Mit 1.9.1968 übernahm Adolf Huber die große Pfarre und die große Dreikönigskirche von Hittisau in die seelsorgliche Verantwortung, die bis dahin von zwei oder gar drei Geistlichen betreut worden war. Schon 1970 kam noch die Pfarre Sibratsgfäll dazu. Bis 2005 stand er dann diesen beiden Pfarren vor.
Es gelang ihm Beruf und Berufung, Fähigkeiten und Hobbies immer wieder zu verbinden. Die vielfältigen Aufgaben als Seelsorger, als Religionslehrer in den Schulen und die würdige Gestaltung der verschiedensten Gottesdienstformen unter Mitwirkung möglichst vieler waren ihm ein großes Anliegen. Als Pfarrherr der weitläufigen Gemeinden und bei seinen Urlauben im Südtirol durfte er viel Autofahren und davon hat er dann auch gern erzählt. Als technikversierter Mensch sorgte er ab 1974 für die Kommunikation mit den Gläubigen durch das Verfassen und den Druck des Pfarrblattes. Als Verwalter der pfarreigenen Immobilien mit Kirchenrenovierung außen und innen, Orgelstabilisierung, Glockenplatte, … hinterließ er nachhaltige Spuren. Versiert auch am Computer hielt er bis zuletzt über dieses Medium Kontakt zur Außenwelt. Über seine Pensionierung hinaus war er seinem Nachfolger ein väterlicher Ratgeber und verlässlicher Vertreter. Sein ganzes langes Leben lang sagte er immer wieder „I dur, was i ka. Deasas muss der do domm tu.“ und so war es auch. Er tat was er konnte in Worten und Werken und der große Rest war Gottvertrauen!
Pfarrer Adolf Huber war ein Priester, ein Pfarrer für alle Jahreszeiten und stand fast 70 Jahre im Dienst Gottes an den Menschen. In Wertschätzung und aus Dankbarkeit für all seine guten Dienste, für sein engagiertes Wirken und für sein segensreiches Bemühen um ein friedliches Miteinander in der Gemeinde wurde er zum 40sten Priesterjubiläum 1990 zum Ehrenbürger von Hittisau ernannt.
(mab) Michael Bartenstein

 

Pfarrer i. R. Cons. Adolf Huber wurde auf dem Friedhof im Priestergrab beerdigt.
Wir laden ein, ihn dort zu besuchen und für ihn zu beten.
In der Kirche liegt vorne beim Opferkerzenständer ein Kondolenzbuch auf, in das sich jede und jeder gerne eintragen kann. bitte eigenes Schreibzeug verwenden und nur auf der rechten Buchseite schreiben.
Der Herr schenke Pfarrer Adolf den ewigen Frieden!

 

 

 

Der Erlass der österreichischen Bundesregierung bzgl. der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus hat auch Auswirkungen auf das kirchliche Leben.

Alternativen zu den Gottesdiensten in der Pfarrgemeinde

  • Link zur Diözese Feldkirch: Gottesdienste zuhause feiern - Das Gebet nicht abreißen lassen!
  • Am Sonntagabend wird zum Zeichen der Gebetsverbundenheit die große Glocke für fünf Minuten läuten. Es ist ein Segen, dass die Kirche offen ist und wir dort beten können, teilweise vor ausgesetztem Allerheiligsten. Die Zeiten sind im Pfarrhaus (Tel. 6208) zu erfragen. Beim Opferkerzenständer in der Kirche brennt eine Kerze für alle Menschen in unserer Gemeinde und in unserem Land.

Wir beten in besonderer Weise für

  • alle infizierten Menschen und deren Angehörige.
  • Ärzte, Pflegekräfte und den Dienst in den Spitälern.
  • die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen.
  • Seniorenheime und alle Einrichtungen, in denen viele Menschen zusammenkommen.
  • alle Familien, von denen viele Eltern und Kinder jetzt zuhause sind.
  • Firmen, Unternehmen und Betriebe um Schutz, Liquidität und Ausdauer.
  • ein umfassendes, nachhaltiges und tiefgründiges geistliches Aufwachen der Menschen in unserem Land und in Europa.

„Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit!"
(2 Tim 1,7)

In der Kirche ist das Lektionar mit den Tageslesungen aufgelegt. Die Kirche ist weiter offen und ladet ein zum persönlichen Gebet oder zum Verweilen in Stille. Sie können eine Kerze anzünden, im Gebet verweilen und Trost und Stärkung erfahren. Wer ein Gebetsanliegen mitteilen möchte, kann dieses in der Kirche ins Fürbittbuch schreiben. In diesen Anliegen betet Pfr. Hubert Ratz regelmäßig und feiert täglich (nicht öffentlich) die Hl. Messe. Das Gotteslob, das in der Kirche aufliegt, ist nicht nur ein Gesangbuch, es eignet sich auch sehr gut zum Beten, dazu einige Beispiele:
  • Nr. 4: das Gebet des Rosenkranzes
  • Nr. 8-21: Gebete in verschiedenen Situationen und Anliegen
  • Für Zuhause: Nr. 27: Dank- und Segensfeier
  • Ab Nr. 30: Gebet der Psalmen
  • Ab Nr. 556: Litaneien
  • Ab Nr. 618: Morgenlob und Vesper
  • Ab Nr. 675: Andachten
  • Speziell in der Fastenzeit: Nr. 683: Kreuzwegandacht

 

Das bekannte Kreuz für die Fastenzeit steht wieder in der Kirche. Der Gekreuzigte trägt unsere Krankheiten, unsere Schmerzen. Mit dem kleinen Kartonkreuz können sie ausdrücken, dass sie Krankheiten, Schmerzen und Sünden Jesus übergeben wollen.

Aussetzung des Allerheiligsten: Jesus ist im Geheimnis der Eucharistie in der Kirche gegenwärtig. Das Allerheiligste ist (zur Zeit werktags) von 9-11 Uhr zur stillen Anbetung in der offenen Kirche ausgesetzt.

 

Nicht alles ist abgesagt.......
Sonne ist nicht abgesagt
Frühling ist nicht abgesagt
Beziehungen sind nicht abgesagt
Lesen ist nicht abgesagt
Zuwendung ist nicht abgesagt
Musik ist nicht abgesagt
Phantasie ist nicht abgesagt
Freundlichkeit ist nicht abgesagt
Gespräche sind nicht abgesagt
Hoffnung ist nicht abgesagt
Beten ist nicht abgesagt
Bitte wählen Sie bei Anliegen, Wünschen, Fragen die TelNr. 6208 oder schreiben Sie an pfarramt@hittisau.at
Segen und Schutz erbittet und wünscht
Pfr. Hubert Ratz