Eine Nacht, in der es wieder viel zu sehen, zu hören und zu erleben gab! Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten dem abwechslungsreichen Programm in die Pfarrkirche zu den Hll. Drei Königen in Hittisau, das dieses Jahr unter dem Aspekt "die Kirche ist weiblich" in Kooperation mit dem Frauenmuseum den Auftakt fand.

Kulturvermittlerin Lydia Hagspiel erläuterte fachkundig die geschichtliche Aufarbeitung der aktuellen Ausstellung „FRAU AM KREUZ  – Von der mittelalterlichen Heiligen zur Pop-Ikone“.

In der Pfarrkirche Hittisau startete das Programm zum Thema „DIE BEGEGNUNG“. Kindergartenkinder sangen Lieder unter der Leitung von Herma Nenning mit ihrem Team und Bischof Elmar spendete den Segen, den die Schwestern Xaveria, Judith und Diana musikalisch begleiteten. Mit Luftballons versendeten die Kinder ihre handgemalten Botschaften, in der Hoffnung, möglichst vielen Menschen Glücksmomente zu überbringen.

Während des Abends gab es auch Gelegenheit DIE GLOCKEN im Turm zu besuchen. Paul Bechter präsentierte Klangproben des Kirchengeläutes und gab Einblick in das Dachgestühl des Langhauses.

Bildnisse von FRAUEN IN DER KIRCHE erläuterte Kirchenraumpädagoge Michael Bartenstein und Brigitte Nenning erzählte aus ihren Recherchen wie Frauen die Geschehnisse der Bibel maßgeblich beeinflussten. Für Biblische Stärkung mit Wein und Brot sorgte Elisabeth Metzler mit ihrem Team bei der AGAPE.

Domorganist Melchior Schwärzler gewährte den Besucherinnen und Besuchern Audienz bei Ihrer Majestät – der historischen SCHÖNACH-ORGEL. Mit einer Interpretation von „Wio geen bean i a Wäldare“ bis hin zum Hallelujah aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel füllte Melchior die Kirche mit dem Klang der Königin der Instrumente – vom leisesten Flötenhauch bis zum mächtigen Fortissimo-Klangrausch.

Den Höhepunkt des Abends gestalteten „DIE ROCKIGEN STIMMEN“ mit ihren Darbietungen aus der Messe „Churchsound“ von Bohuslav Bereta. Doris dall‘Armi und Erich Kohler inszenierten Töne und Texte der Jungen Kirche mit Jugendlichen, die den Glauben auf eine ganz besondere, neue und eindrucksvolle Art erlebbar machten und durch mächtiges Klangvolumen, frech und jugendlich, dennoch inhaltlich hoch qualitativ, berührende Momente schafften.

Vollendet wurde die Lange Nacht der Kirchen durch „DIE COMPLET“, dem gesungenen Nachtgebet mit Segen von Dekan Hubert Ratz.

Allen Besucherinnen und Besuchern aus Nah und Fern und allen Mitwirkenden und Helfenden sei an dieser Stelle von ganzem Herzen gedankt. Ein herzliches Dankeschön an Helmut Scheffknecht für die beeindruckenden Bilder der Langen Nacht und Marika, Elisabeth, Waltraud, Andrea, Magdalena, Johanna, Romed und Erich vom Pfarrgemeinderat sowie Tontechniker Vinzenz und Paul und Berta vom Kirchenrat für ihre tatkräftige Unterstützung.