"Da weinte Jesus“ (Joh 11,35). Es ist am Grab seines Freundes Lazarus.

Stirbt ein Familienangehöriger, dann kommt für viele die Herausforderung hinzu, sich all den organisatorischen Fragen zu stellen. Lassen Sie sich Zeit. Die folgenden Schritte geben Ihnen Orientierung:

Verständigung des Hausarztes

Wenn der Todesfall zuhause eintritt, so ist dies umgehend einem Arzt (Totenbeschauarzt) zu melden. In der Regel ist das der Gemeindearzt.

Verständigung des Bestattungsunternehmens

Zur Beurkundung des Sterbefalls sind folgende Unterlagen erforderlich:
- Geburtsurkunde
- Heiratsurkunde der standesamtlichen Eheschließung
- Staatsbürgerschaftsnachweis
- Reisepass (nur bei nicht österreichischen Staatsbürgern)
- bei Witwen/Witwern Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners
- bei geschiedenen Personen das rechtskräftige Scheidungsurteil
- Fotos, ev. persönliche Texte zur Auswahl für die Todesanzeige

Das jeweilige Bestattungsunternehmen (www.bestattung-reumiller.at oder www.bestattung-nuck.com oder ein Bestatter ihrer Wahl) ist auf Wunsch auch beim Erstellen und Formulieren der Todesanzeige, beim Druck von Karten und Dankeschreiben behilflich. 

Verständigung des Seelsorgers/der Seelsorgerin oder der Pfarre (durch den Bestatter)

Für die Beerdigungsfeier ist jene Pfarre zuständig, in der die/der Verstorbene gewohnt hat. Der Termin wird in Absprache zwischen Pfarrbüro und Bestattungsunternehmen festgelegt. Der/die für die Beerdigung zuständige Priester/SeelsorgerIn meldet sich bei den Angehörigen, um Ort und Zeit für das Trauergespräch zu vereinbaren, dort wird auch Organisatorisches rund um die Beerdigung besprochen.

Bitte überlegen Sie, ob Sie Ihre(n Verstorbene(n) noch ein paar Stunden im Haus behalten möchten. Das ermöglicht ein Abschiednehmen für Sie und Ihre Angehörigen, eventuell auch für Nachbarn und Freunde in vertrauter Umgebung. Es kann für die Trauerarbeit sehr hilfreich sein. Es ist Ihre ganz persönliche Entscheidung, die es mit der Bestattung abzuklären gilt.

Zu diesem Zeitpunkt ist es notwendig, Erd- oder Urnenbestattung zu überlegen.
Zu der von Ihnen gewünschten Zeit wird dann der/die Verstorbene abgeholt und in der Friedhofskapelle aufgebahrt
Seien sie ermutigt in der Familie hin und wieder mit Respekt und Einfühlungsvermögen über das Sterben und den Abschied zu sprechen.