Versöhnt leben können, ist ein großes Geschenk. Im Wissen, dass Versöhnung nicht einfach machbar ist, Fehler und Geschichte nicht rückgängig zu machen sind und wir uns in Situationen befinden können, in der wir um persönliche Schuld wissen, kann ein Gespräch hilfreich sein.

Es kann Situationen geben, in denen man sich schuldig fühlt. Im Sakrament der Versöhnung darf alles in einem geschützten Rahmen zur Sprache kommen.  

Hintergrund eines solchen Gesprächs sind Schriftworte, wie: „Wer ohne Sünde ist, werfe den Ersten Stein“ (Joh 8,7).
„Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird“ (Joh 3,17).

Das Sakrament der Versöhnung ist eine heilsame Begegnung mit Gott, der für uns Hoffnung hat und die Zukunft offen hält.

Für ein solches Gespräch stehe ich zur Verfügung. Es gibt grundsätzlich keine Voraussetzungen oder Bedingungen dafür. Sollte jemand sich im Vorhinein Gedanken machen wollen, dann findet man im Gotteslob Hilfen oder es ist auch denkbar, die Bergpredigt im Matthäusevangelium zu lesen (Matthäus 5 – 7).

Pfr. Erich Baldauf