Das in Meschach 1463 erbaute Kirchlein wurde im Jahre 1548 von Bischof Luzius Iter von Chur eingeweiht.

In dieser „Kapelle“ las der jeweilige Pfarrer von Götzis monatlich einmal und später der Frühmesser wöchentlich einmal die hl. Messe. 1821 wurde Meschach zur Expositur (oder Kuratie) erhoben.

Am 31. Dezember 1821 trat Johann Georg Benzer, aus Götzis gebürtig, seinen Dienst als Expositus an und hielt am 1. Jänner 1822 zum ersten Mal in Meschach den Gottesdienst. Benzer starb am 25. Dezember 1826. Diesem folgte mit Dekret vom 20. September 1827 Franz Joseph Metzler.

[Ludwig Rapp, Topographisch-historische Beschreibung des Generalvikariates Vorarlberg, 1. Band, Brixen 1894, S. 477-480]

 

Kaplan Franz Joseph Metzler, der 25 Jahre in Altach segensreich gewirkt hatte, war anschließend bis zu seinem Tod im Jahre 1847 Kurat in Meschach.

1865/66 wurde das Gotteshaus grüdlich renoviert und erweitert. In den Jahren 1881 - 1883 wurde die heutige Kirche auf Betreiben des aus Meschach stammenden Pfarrers und Dekan Johann Georg Bell nach Plänen des Architekten Karl Holzhammer durch Baumeister Fidel Kröner aus Levis im neugotischen Stil erbaut. 1976/77 und 1994 wurden Renovierungen der Kirche St. Wolfgang durchgeführt. In der Weihnachtszeit kann die "Meschacher Krippe" des Bildschnitzers Erasmus Kern aus dem Jahre 1624 in der Kirche bewundert werden.

["Auf dem Rücken des hl. Joseph liest man: ‚Das erstemal renoviert anno 1624'". Vgl. Rapp 1, S. 484]

 

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