Wir treffen uns um 6.00 Uhr früh bei der Pfarrkirche, gehen gemeinsam zur Kirche St. Arbogast und feiern dort Gottesdienst.

Samstagmorgen. Schlag sechs Uhr. Ohne Kommando, ohne Hektik,  ganz selbstverständlich, wie von Geisterhand gesteuert, startet die Wallfahrergruppe und geht den Weg nach Arbogast. Die Gebetspartner kennen sich und sind mit den Modalitäten vertraut. Wer neu dabei ist murmelt mit. Etwas Geheimnisvolles  liegt in der Luft.

Die Vögel pfeifen, die Autos dröhnen vorbei. Ständig wächst die Gruppe an. Von verschiedenen Seiten stoßen neue Betende dazu.

 „St. Arbogast unter den Bresthaften“ betitelt sich eine Tafel aus unserer  Wallfahrtskiche. Eine  Inschrift gibt  Auskunft über diese Andachtstafel: Viele Krumme und Lahme wurden durch die Fürbitte des Heiligen wieder   gesund, weshalb sie ihre Krücken an Ort und Stelle liegen lassen konnten. Das Bild zeigt, wie sich Arbogast den Kranken und Gebrechlichen zuwendet, während auf der anderen Seite die geheilten Menschen wieder davonziehen.