Mit Gottvertrauen und Zuversicht nach vorne blicken

Zum Jahreswechsel von 2019 auf 2020 haben wir uns ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr 2020 gewünscht! Ist es wirklich ein gutes Jahr geworden?
Nein! Wir blicken zurück auf ein Jahr, das man nicht für möglich gehalten hätte. Der ganze Erdkreis erlebte einen Ausnahmezustand. Die Corona-Pandemie nahm immer mehr Raum ein, dominierte das gesellschaftliche, wirtschaftliche und religiöse Leben und stellte uns vor enorme Herausforderungen. Sie hat viele unserer Träume, Pläne und Wünsche über den Haufen geworfen sowie großes Leid verursacht: Krankheit und Tod, Einsamkeit und soziale Distanzierung, Arbeitslosigkeit und Armut, Konkurs und Existenzverlust. Das ist äußerst traurig und schmerzlich. 

Es gibt aber auch zu danken für die großartige Hilfsbereitschaft und Solidarität, die sich in der Bevölkerung zeigte für die Menschen, die in dieser Zeit bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit arbeiteten und immer noch im Einsatz sind, um die Krise zu bewältigen. Großer Dank gilt auch allen, die in der Kirche in dieser Situation Verantwortung übernahmen und mit Engagement und Kreativität für andere da waren und sind. Die Pandemie ist noch nicht besiegt und die neulich auftretende Mutation des Virus mobilisiert zusätzlich Panik und Ängste.

Für uns Christen ist vor allem eines wichtig: den Blick auf Gott zu richten. Uns seiner Gegenwart zu versichern, tut gut. Ich wünsche uns viel Zuversicht:  

  • Zuversicht, dass die Gesellschaft gelernt hat, was Solidarität und Hilfsbereitschaft heißt und dass niemand auf der Strecke bleiben darf. 
  • Zuversicht, dass es einen Alltag nach der Pandemie geben wird; einen Alltag, der  ein gesellschaftliches, kulturelles und religiöses Leben ohne Einschränkungen ermöglicht.

  • Zuversicht, dass es auch einen Alltag geben wird, der wieder Besuche und Umarmungen, Feste und Feiern, Sport und Musik möglich macht.

Diese Hoffnung dürfen wir vor Gott hintragen. Denn weder Bedrängnis, Not, Verfolgung, Hunger, Kälte, Gefahr, Virus oder Pandemie können uns trennen von der Liebe Gottes. Seine Liebe zu uns Menschen und seine Menschwerdung haben wir gerade gefeiert. Seitdem heißt es: Gott ist mit uns – Emmanuel. Er trägt mit. Er geht mit uns. Bei seiner Menschwerdung haben die Engel den Hirten zugerufen: „Fürchtet euch nicht!“ Das heißt: Gott ist treu. Legt alles in seine Hand! Er wird euch halten und tragen, egal, was kommt. Er wird sich aus unserem Leben ganz gewiss nicht verabschieden.

Auch in Zukunft werden wir in manchen Sturm geraten, in dem unser Leben hin- und hergeschaukelt wird. Aber da, wo wir nicht weiterwissen, wo es am dunkelsten ist, kommt der Emmanuel, das Licht von Bethlehem. Möge dieser Emmanuel uns allen  Kraft geben und den Trost, den wir brauchen. Möge sein Licht überall dorthin scheinen, wo Menschen einsam sind und bangen, wo Menschen krank und verzweifelt sind, wo Menschen trauern und nach Halt suchen.

So wünsche ich euch vom Herzen ganz bewusst alles Gute und Gottes Segen!

Euer Pfarrer Georg

Liebe Pfarrgemeinde,

die Feier der öffentlichen Gottesdienste ist ab Sonntag, 7. Februar wieder möglich. Es sind folgende Auflagen zu beachten:

- Eine FFP2 Maske ist verpflichtend zu tragen
- Desinfektion der Hände vor dem Gottesdienst
- Abstand von mindestens 2 Meter
- Jede zweite Kirchenbank ist gesperrt

 

Gottesdienste zuhause (mit)feiern
Eine Hausandacht für den jeweils kommenden Sonntag kann gerne hier heruntergeladen werden. Eine weitere Übersicht für das Mitfeiern via Radio, Fernsehen und Internet hier.
Keine Angst vor dem Do-it-yourself-Gottesdienst;  Hilfe und Tipps für den Gottesdienst in den eigenen vier Wänden.

Begräbnis-Gottesdienste
Begräbnis-Gottesdienste und Totenwachen in der Kirche und Begräbnisse am Friedhof sind mit max. 50 Personen möglich. Die Trauerfeiern finden im Familien- und Freundeskreis und nicht öffentlich statt!

Gedenkmessen
Die Gedenkmessen können derzeit nur als nicht öffentliche Gottesdienste stattfinden. Die Trauerfamilien werden vom Pfarramt persönlich angeschrieben und eingeladen. Wir bitten jedoch alle anderen, zu Hause der lieben Verstorbenen zu gedenken und für sie eine Kerze zu entzünden.


 Pfarrbüro
Ab dem 15. Februar sind wir wieder zu den gewöhnlichen Pfarrbüro-Zeiten, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8.00 bis 10.30 Uhr, erreichbar. In dringenden Fällen kontaktieren Sie uns gerne unter Tel.: 0664 - 24 033 78, E-Mail: pfarramt@pfarre-goefis.at
In seelsorgerischen Angelegenheiten ist Pfarrer Georg erreichbar unter Tel.: 05522 - 73790 - 12