Osterbotschaft von Pfarrer Georg

Was für eine befreiende und frohmachende Botschaft, die uns heute verkündet wird! „Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“

Die Endgültigkeit des Karfreitags ist durchbrochen worden, die „Sackgasse“  Tod hat ein Fluchtloch bekommen. Der Stein der Hoffnungslosigkeit und Angst, der Trauer und dem Schmerz ist weggewälzt; das Grab ist leer. Jesus lebt! Gott, der Vater, hat ihn zu neuem Leben auferweckt. Ja, es siegt die Liebe, die nein sagt zum Tod. Die Liebe, die herausruft zum Leben; eine Liebe, die Mut dazu macht, aus den dunklen Höhlen, in denen wir uns vor dem Leben versteckt haben, hervorzukriechen. Die Liebe und das Leben haben gegen den Tod gekämpft – und sie haben gewonnen.  Die Liebe hat gewonnen – das Leben hat gewonnen – Christus hat gewonnen. Der Gott und Vater Jesu Christi blieb am Ende nicht untätig.  Er holte den, der Gottes grenzenlose Möglichkeiten mit den Menschen verkündet hatte, heraus.  Und das feiern wir zu Ostern: der Sieg des Lebens über den Tod, der Sieg der Liebe über den Hass, der Sieg der Vergebung über das Vergehen, der Sieg der Hoffnung über die Verzweiflung.

Das Wunder der Osternacht, die Auferstehung Jesu, weckt in allen die verbittert und enttäuscht sind, Hoffnung und macht aus uns, den Verängstigten, HoffnungsträgerInnen.  Und nun müssen wir es weitermachen – d.h. unsere Hoffnung muss Hände bekommen, die Hand anlegen an diese kranke Welt, heilende Hände, die Tränen trocknen und Ausgestoßene umarmen.

Trotz Osterfreude sind manche von uns und unserer Umgebung doch noch in einer Karfreitagsstimmung oder liegen immer noch in einem Grab, weil etwas zu Ende gegangen ist: eine Beziehung oder ein Mensch ist gestorben, der ihnen sehr nahegestanden ist oder eine unheilbare Krankheit.  Aber nicht nur diese Menschen, auch viele unter uns fühlen sich in einem Grab lebendig begraben zu sein. Und in diesem einen Grab liegt unsere ganze menschliche Trostlosigkeit, unsere Angst, unsere Sorge, unser Scheitern, unser Weinen, alles was uns niederdrückt, was unser Leben schwer macht. Hier muss der Stein weggewälzt werden. Hier muss unsere Hoffnung Worte bekommen, die Menschen verstehen. Ein rechtes Wort zur rechten Zeit, Worte die Trauer tragen, Worte die trösten, Worte die Mut machen und  Freude schenken. 

Die Auferstehung Jesu verpflichtet uns, als österliche Menschen zu leben und die Osterfreude weiter zu schenken. Damit, wo immer noch Dunkel ist, wo Menschen traurig und enttäuscht sind, Ostern wird und Lebensfreude erblüht, die bis in die Ewigkeit reicht.

Nutzen wir unsere Chance, tragen wir das Unsere dazu bei, damit überall in der Welt, in unserer Gemeinde, in unserer Gesellschaft, in unseren Herzen Ostern wird. In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Familien ein gesegnetes Osterfest.
Jesus lebt, Halleluja, Halleluja!

Pfarrer Varghese Georg Thaniyath

Liebe Pfarrgemeinde,

die Feier der öffentlichen Gottesdienste sind wieder möglich. Es sind folgende Auflagen zu beachten:

- Eine FFP2 Maske ist verpflichtend zu tragen
- Desinfektion der Hände vor dem Gottesdienst
- Abstand von mindestens 2 Meter
- Jede zweite Kirchenbank ist gesperrt

 

Gottesdienste zuhause (mit)feiern
Eine weitere Übersicht für das Mitfeiern via Radio, Fernsehen und Internet hier.
Keine Angst vor dem Do-it-yourself-Gottesdienst;  Hilfe und Tipps für den Gottesdienst in den eigenen vier Wänden.

Begräbnis-Gottesdienste
Begräbnis-Gottesdienste und Totenwachen in der Kirche sind mit ca.75 Personen und Begräbnisse am Friedhof mit max. 50 Personen möglich. 

Gedenkmessen
Die Gedenkmessen können derzeit nur als nicht öffentliche Gottesdienste stattfinden. Die Trauerfamilien werden vom Pfarramt persönlich angeschrieben und eingeladen. Wir bitten jedoch alle anderen, zu Hause der lieben Verstorbenen zu gedenken und für sie eine Kerze zu entzünden.