Beerdigung

Hinweise für den Sterbefall

Damit Sie sich orientieren können, wie die Trauerfeierlichkeiten vor sich gehen, haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt.
Der Tostner Friedhof kann für alle in Tosters gemeldeten oder verstorbenen Personen, unabhängig von einem Religionsbekenntnis, zur letzten Ruhestätte werden. Es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten: Einzelgrab, Familiengrab, Wandgrab, größere und kleinere Urnengräber und Urnennischen.

Meldung des Todfalles
Der Tod einer Person kann von der Trauerfamilie direkt oder über ein Bestattungsinstitut (www.trauerhilfe.at) an die Pfarre (Pfarrbüro 05522 72289 E-Mail: pfarramt.tosters@vol.at oder Pfarrer Werner Witwer: Tel.: 0676 83240 8216 - Priestertelefon) gemeldet werden. Dabei sollten die relevanten Fragen um die Beisetzung abgeklärt werden. In allen Fällen wird mit der Friedhofsverwaltung über das Pfarrsekretariat die Grabstätte festgelegt. Falls im Pfarrbüro niemand erreichbar ist, nehmen Sie bitte mit Emmerich Rudavsky (Friedhofsverwaltung) bezüglich einer Grabstätte Kontakt auf (Tel. 0699 111 62625).

Wird für eine nichtkirchliche Beisetzung der Kirchenraum beansprucht, so muss seine Verfügbarkeit mit dem Pfarrsekretariat abgesprochen werden.

Gottesdienst
Beisetzungen sind in Tosters (wie in Nofels und Tisis) grundsätzlich täglich außer an Sonn- und Feiertagen um 10:00 Uhr möglich. Vormittags auf Grund längerfristiger Terminplanung der Leitenden der Trauergottesdienste. Alle vierzehn Tage (außer der Schulferienzeit) sind Dienstag Nachmittag SeniorenInnennachmittage der Pfarre geplant. An diesen Tagen darf kein Trauergottesdienst angesetzt werden. Wenn die Trauerfamilie einen bestimmten Priester für die Beisetzungsfeierlichkeiten anfragen möchte, ist dies mit Pfarrer Witwer abzuklären.
Eventuelle Grabansprachen finden am Friedhof statt. Bei schlechtem Wetter sind sie auch in der Kirche möglich (bitte jeweils vorher in der Sakristei nachfragen bzw. ankündigen). Nach den Ansprachen verabschieden sich die Mitfeiernden durch Weihwasser-Sprengen am Grab. Die Angehörigen bleiben bis zum Schluss am Grab stehen und schließen sich dann an.
Die Verwandten sind herzlich eingeladen, die Lesung (der jeweilige Schrifttext wird in der Sakristei vorbereitet) zu lesen und die Fürbitten selbst zu formulieren.

Eucharistiefeier
Wird bei der Trauerfeier von den Angehörigen der Empfang der Kommunion gewünscht, ist die Eucharistie- an Stelle der üblichen Wortgottesfeier (die größeren Gestaltungsfreiraum offen lässt) möglich.

Totenwache
Ehrenamtliche Totenwacheteams stehen für ein Gebet am Vorabend der Beisetzung um 19:00 Uhr dankenswerterweise bereit. Es ist ein Gebetsgottesdienst der Pfarrgemeinde für den/die Verstorbene/n. Zur Vorbereitung hierfür bitten jene, die diese Totenwache leiten, um einen Lebenslauf des/der Verstorbenen. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie ihn in wesentlichen Grundzügen selbst verfassen, können Ihnen dabei aber auch beim Trauerbesuch gerne behilflich sein.
Bei diesem Gottesdienst wird ein Bild des/der Verstorbenen aufgestellt. Das Bestattungsinstitut wird es gerne für Sie besorgen.
Vor bzw. nach der Totenwache begeben sich alle zur Aufbahrungshalle neben der Pfarrkirche, wo man sich am Sarg bzw. der Urne vom Verstorbenen verabschieden kann. Die Angehörigen bleiben dort so lange anwesend, bis alle den Sarg bzw. die Urne mit Weihwasser besprengt haben.

Bei der Totenwache und dem Beisetzungsottesdienst sind die vordersten Bänke der Mittelblöcke für die Angehörigen bestimmt.

Gebühren
Von Seiten der Pfarre stellen wir Ihnen die Gebühren für Administration, Mesner, Orgeldienst, Zelebrant und Grabbenützung in Rechnung. Jährlich wird eine kleine Friedhofserhaltungsgebühr verrechnet.

Jahrtagsgottesdienst
Im Sterbejahr und den folgenden fünf Jahren werden am letzten oder vorletzten Sonntag im Monat die sogenannten Monatsjahrtagsmessfeiern mit der Pfarrgemeinde jeweils um 10:00 Uhr gefeiert. Die Angehörigen werden dazu vom Pfarrsekretariat  persönlich eingeladen.