Du hast trägst mich

Alle Menschen sind Kinder Gottes und werden vom Ihm in guten und schlechten Tagen begleitet und getragen.

Spuren im Sand

Ein Mann hatte eines Nachts einen Traum. Er träumte, dass er mit Gott am Strand entlang spazieren ginge. Am Himmel zogen Szenen aus seinem Leben vorbei, und für jede Szenen aus seinem Leben waren Spuren im Sand zu sehen. Als er auf die Fußspuren im Sand zurückblickte sah er, dass manchmal zwei Spuren und manchmal nur eine Spur da war. Er bemerkte weiter, dass sich zu Zeiten größerer Not und Traurigkeit nur eine Spur zeigte. 

Deshalb fragte er den Herrn:

"Herr, ich habe bemerkt, dass zu den traurigsten Zeiten meines Lebens nur eine Spur zu sehen ist. Du hast aber versprochen, stets bei mir zu sein. Ich verstehe nicht, warum du mich da, wo ich dich am nötigsten brauchte, alleine gelassen hast?"

Da antwortete der Herr:

"Mein liebes Kind, ich liebe dich und würde dich niemals verlassen. In den Tagen, in denen du am meisten gelitten und mich am Nötigsten gebraucht hast, da wo nur eine Spur im Sand zu sehen war, da habe ich dich getragen."

                                                                                                                                                 Aus Taize.

Ansprechpersonen

Gemeindeleiter Simon Gribi und Sekretärin Sabine Schneider, Tel.: 05522/72289, E-Mail: pfarramt.tosters@vol.at