Thomas Gassner informiert über das Entstehen der neuen Gottesdienstordnung im Pfarrverband

Zwei fixe Priester für drei Pfarren, Aushilfen und mehr Wortgottesdienste

Weil für die drei Pfarren Nofels, Tisis und Tosters ab diesem Sommer nur mehr zwei fixe Priester für drei Pfarren zur Verfügung stehen werden, war es in den letzten Monaten notwendig, sich mit der Frage der Gottesdienstordnung zu beschäftigen. Die Hauptamtlichen Werner Witwer, Stefan Biondi, Rudi Siegl, Maria Ulrich-Neubauer und Thomas Gassner haben einen ersten Entwurf gemacht. Auf Anfrage an die Diözese wurden grundsätzlich Priesteraushilfen zugesagt. Konkret steht Rudi Siegl bis auf weiteres als Aushilfe für Gottesdienste zur Verfügung, solange er nicht anderweitig gebraucht wird. Die gewünschte Daueraushilfe für eine längerfristige Regelung ist nicht möglich. Damit wird es zunehmend am Sonntag auch Wortgottesfeiern geben. Auch an Werktagen wird es vermehrt Wortgottesdienste geben. In Tosters gibt es bereits WortgottesdienstleiterInnen, die regelmäßig zum Einsatz kommen werden. In Nofels und Tisis, aber auch für Tosters werden jetzt WortgottesdienstleiterInnen gesucht. Die Ausbildung wird im Herbst sein.

Die Änderungen und die nächsten Schritte

Der Pfarrgemeinderat in Tosters hat beschlossen, dass es am Donnerstag keine Abendmesse mehr gibt und das monatliche Jahrtagsgedenken ab Herbst am Sonntagmorgen ist. Der Pfarrgemeinderat von Nofels wird die Gottesdienstordnung für die Werktagsgottesdienste, im Besonderen die Mittwochabendmesse, aber auch die Sonntagabendmessfeier in Bangs bis zum 1. Advent besprechen und entscheiden. D.h. in Nofels gilt im Herbst vorläufig die bisherige Regelung inkl. Messe in Bangs am Sonntagabend (1 x pro Monat). Nach dem ersten Jahr oder auf Wunsch der Pfarrgemeinderäte wird in allen drei Pfarren überprüft, ob sich diese Gottesdienstordnung bewährt hat und gegebenenfalls über weitere Änderungen entschieden.

Thomas Gassner
Pastoralassistent
Juni 2012