Logo_Ich bin begeistertBegeisterung für das Leben
Das Sakrament der Firmung bildet den Abschluss der Initiation ins Christsein und ist Unterstützung auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Dabei stehen den Firmlingen neben den FirmbegleiterInnen in den Pfarren die Eltern und Paten zur Seite. In den Firmgruppen, Großgruppentreffen, Erlebnistagen oder  bei Firmeinkehrtagen gehen sie miteinander der lebensspendenden Kraft Gottes auf die Spur und entdecken dabei das Wirken des Geistes Gottes im eigenen Leben.

Firmlinge fordern Pfarren heraus
Firmung ist nicht nur eine Sache der Jugendlichen, sondern der ganzen Pfarre. Wir dürfen uns darüber freuen, wenn Jugendliche sich auf diesen Weg einlassen und dabei so manch liebgewordene Traditionen in Frage stellen. Dann ist unsere Authentizität und unser Interesse an ihrer Kritik gefordert. Im gemeinsamen Suchen nach der passenden Form der Firmvorbereitung, der richtigen Sprache und Methodik, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott einen Weg in die Herzen der Firmlinge findet.

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, des heiligen Geistes“
Mit diesem Worten spricht der Bischof den jungen Menschen den Geist Gottes zu.
In der Salbung mit Chrisam kommt die Würde eines jeden Einzelnen zum Ausdruck und besiegelt die Salbung zum „König, Priester und Propheten“. Das Kreuzzeichen, das dabei auf die Stirn gezeichnet wird, macht die unauflösliche Treue Gottes zu uns Menschen sichtbar. In der Handauflegung macht der Firmspender deutlich, dass der Firmling nicht allein ist und Gott jedem zutraut, ein Segen für andere zu sein.

Matthias Nägele