Dieses in der oberen Vorstadt gelegene Gotteshaus von 1320 befindet sich nur unweit des Churertores.

Es wird „Frauenkirche“ genannt und verdankt seine Entstehung einem Gelöbnis von Rat und Bürgerschaft der Stadt anlässlich einer Pestepidemie. Diese raffte allein im Jahre 1467 mehr als 400 Einwohner hinweg. Die Stadt gelobte den Bau der Kirche zu Ehren der Gottesmutter, des hl. Sebastians und des hl. Antonius' von Padua. Eigentlicher Patron der Kirche ist der hl. Sebastian, dessen Fest als Patrozinium früher am 20. Jänner in der Kirche gehalten wurde. Im Jahre 1473, also noch mehrere Jahre vor Vollendung der heutigen Domkirche St. Nikolaus (1478),