Menschenrechte und Menschenwürde sind unverzichtbar.

Durch die inhumane Abschiebung einer afghanischen Familie ist das Thema Menschenrechte im Land wieder sehr präsent.
Es ist erfreulich, wenn  die Menschen sich dagegen auflehnen und auf die Strasse gehen.  Für uns Christen geht es hier um einen zentalen und entscheidenden Inhalt unseres Glaubens.  Erfreulich, dass auch unser Bischof klare Worte gefunden hat.
Es gibt Hoffnung  zu sehen, dass gerade in der Carl Lampert Woche der Blick nicht nur nach hinten gerichtet ist, sondern die Menschen sensibel und wachsam reagieren, wenn  Menschenrechte und  Menschenwürde bedroht sind.
Kirche  muss hier politisch sein, und es gnügt nicht jeden Sonntag auf wohlformulierte Fürbitten mit :"Wir bitten dich erhöre uns" zu antworten.
Vielleicht sieht die Erhörung folgendermaßen aus:

Die nächste friedliche Sonntagsdemonstration ist am 30.6.19 18:00 in Bregenz

Die Redebeiträge findet auf www.bleibmensch.at zum Nachhören.

Rund eineinhalb Millionen Menschen in Österreich gelten als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet.
Die Verhinderung von Armut und sozialer Ausgrenzung ist eine Grundaufgabe des Staates. Grundrechte statt Almosen.
Das Gegeneinander-Ausspielen von Menschen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit darf nicht Teil eines Regierungsprogrammes sein.

Vielleicht besteht Interesse an den Beiträgen der letzten Sonntagsdemo in Hohenems, oder in Steyr.
Von der Diözese wurde ein Weg der Menschlichkeit initiiert, Details siehe unten.

Nachbereitung der Demos in Hohenems
Bei der gelungenen Sonntagsdemo am 24.03.19  in Hohenems haben Albert Lingg, Thomas Schmidinger, Sumayya aka Sumi, Christoph Hackspiel, Daniela Kickl und Hans Jaquemar gesprochen. Die Redebeiträge findet auf www.bleibmensch.at zum Nachhören.