Leben heißt atmen. Wer singt, atmet durch. Wer singt, richtet sich auf. Wer singt, hält Takt. Wer singt, geht aus sich heraus. Singen ist gesund. Singen im Chor ist doppelt gesund.

Besonders, wenn ihn ein begeisterter Musiker leitet. Im Chor zählt jede Stimme. Je mehr sich jede und jeder entfaltet, desto besser klingt es, desto mehr Freude macht es. Im Chor lernt man auch, aufeinander zu hören, man lernt Harmonien und Disharmonien (je nach Noten). Nicht die Perfektion zählt, sondern der Weg dahin, die Freude am Singen. Und wenn schon Perfektion, dann fängt sie im Kleinen an.

Im Kirchenchor sind wir dem Himmel nahe. Schon weil das Probelokal im obersten Stock des Altacher Pfarrzentrums liegt. Auch wegen der kompetenten Leitung (seit heuer Robert Šoster), wegen der Musik, die wir singen (schön und eindrücklich, sagt man uns). Auch wegen des Miteinanders von Alt und Jung, Frauen und Männern: Und weil wir zwar viel proben, aber dank Trudy Giesinger & Co auch ausgezeichnet essen miteinander und es oft lustig haben (auf dem Chorausflug werden keine Kirchenlieder gesungen, bei Gott). 

Unterm Jahr probt der Kirchenchor St. Nikolaus am Montag um 19 Uhr 30. Derzeit bewegen wir uns musikalisch zwischen Mozart und Taizé, Slowenien und England; die nächsten 'Auftritte' stehen im Folder „Musik im Pfarrzentrum Altach“. Interessierte sind immer willkommen. Wer mehr wissen will, wendet sich an die Sänger/innen oder an den neuen Chorleiter Robert Šoster (robert.soster@htldornbirn.at) oder an Elfriede Plangg  (elfriede.t.plangg@reflex.at, 069919992453), unsere Obfrau.         

Diesmal sind es nicht die schon traditionellen Evergreens, die der Altacher Kirchenchor zum weihnachtlichen Festgottesdienst beiträgt, sondern berührende Weisen aus Slowenien, der Heimat von Chorleiter Robert Šoster, und Guard him, Joseph, ein Gospel von Sally DeFord. Die Sängerinnen und Sänger wünschen den Besuchern des Pfarrzentrums und den Mit-feiernden bei den Gottesdiensten von Herzen frohe Weihnachten. 

Die Fotos, aufgenommen am 8. Dezember 2019, geben Einblick in das Leben des Kirchenchors. Musik macht Freude, aber sie ist nichts Selbstverständliches. Wir laden Sie ein mitzusingen im Chor, sind aber auch um finanzielle Unterstützung froh und bitten vor allem um Ihr offenes Ohr.

Vor 100 Jahren - ein Jahr nach dem Ende des ersten Massenkriegs der Geschichte (40 Altacher waren gefallen, darunter auch Sänger) - veranstaltete der Kirchenchor von Altach wieder ein  „Weihnachts-Konzert“. Notenwart – heute der Dienst von Katharina Thaler – war damals Sr. Maria Ottilie Fleisch, eine der Zamser Barmherzigen Schwestern, die in unserem Ort lang in Kindergarten, Altersheim und Volksschule gewirkt haben: Sie hat die Noten von Hand abgeschrieben. Robert Šoster, seit bald einem Jahr Chorleiter, kommt aus Slovenska Bistrica (Slowenien, EU). Er ist Jahrgang 1974, hat in Maribor und Graz Physik studiert und daneben eine Ausbildung als Sänger und Dirigent gemacht. Bereits in Slowenien leitete Šoster mehrere Chöre.  Berufsbedingt übersiedelte die  Familie nach Vorarlberg. Bernhard Loss, Kirchenmusikreferent der Diözese, wurde auf ihn aufmerksam und hat ihn nach Altach vermittelt. Sréčno, viel Glück! Laurenz Feinig, Entwurf einer Weihnachtskarte im Auftrag einer Firma (2007). Auch die Chor-Fotos stammen vom  Feldkircher Grafiker. 

Patrozinium 2019: Kirchenchor und Gemeinde singen Karl-Bernhardin Kropfs „Deutsches Ordinarium“ (GL 715) mit Instrumentalbegleitung. An der Orgel der langjährige Chorleiter Josef Heinzle.

Obfrau: Elfriede Plangg

Probenlokal: Pfarrzentrum Altach

Probentag/Zeit: Montag, 19:30 Uhr