gestaltet mit Wörtern, Federn, Kreiden und Kleister und übersetzt Wahrnehmungen in Texte, Bilder und Skulpturen; arbeitet in Phasen des aktiven Schweigens auf intensivste Weise mit Menschen

Termine: Mo, 06. Mai; Mo, 13. Mai, 20 Uhr    

Ein Tag ist für mich ein guter Tag, wenn es mir gelingt, mir selbst und der Welt zu vertrauen.

Immer schon wichtig war mir: kleine Schönheiten zu entdecken, die mich staunen machen. Und wenn sich mir dann die Geheimnisse der Muster und Selbstähnlichkeiten erschließen, bin ich glücklich.

Darüber sollten wir reden: Ich mag das Wort „reden“ nicht – es bleibt ohne Nachhall bei mir. Ich mag das Wort „sprechen“, weil ich damit Langsamkeit und Tiefgang verbinde. Sprechen bedeutet für mich, mir selbst beim Reden zuzuhören – und damit auch, mir selbst auf die Schliche zu kommen. Warum verwende ich genau dieses Wort und nicht ein anderes?
Meine Arbeit mit einer Person mit Demenz verlangt diese Aufmerksamkeit von mir. Ich beobachte, dass ich mit wenigen Worten sehr viel mehr bewegen kann. 

Aktuelles Lieblingswort: Ansehen. Das ist ein wunderschönes Wort. Jemandem Ansehen schenken. Ihm ins Gesicht sehen.