Bischof der Diözese Feldkirch

Der „Wert der Rede“ ist ein Wert an sich. Damit meine ich die Bereitschaft zu Dialog und Austausch, zum Hinterfragen und Kritisieren, zu freimütiger Offenheit und klarem Bekenntnis. Die Rede fordert und fördert Beziehung, Zuneigung, Wertschätzung, Auseinandersetzung. Und schafft Raum für die Perspektive der anderen. Als Seelsorger und Therapeut sehe ich in der Rede darüber hinaus auch noch eine heilsame Dimension. Nur was ausgesprochen, benannt und im Gespräch ergründet ist, kann geheilt werden. Damit ist jedes Tabu gefallen. Es ist alles der Rede wert: das Schöne und das Bedrückende; das, was Sorgen macht, und das, was Freude schenkt und Zuversicht wachsen lässt.

W'ortwechsel 2021

Am 18. Juni 2021 findet ein "W'ortwechsel Spezial" in und um das Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast in Götzis statt. Kommen Sie vorbei!