Zeit: Freitag, 08.03.2019 von 09:00 bis 17:30
Ort: Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast, Götzis (auf Karte anzeigen)

Die Begleitung von Menschen in Tod und Trauer und die Verabschiedung von Verstorbenen war lange Zeit fast die alleinige Aufgabe der Kirchen. Zunehmend wird „Tod und Trauer“ zu einem Markt mit neuen Anbietern: Ritualbegleiter/innen und Bestatter/innen werden zu Seelsorger/innen, für Ausgetretene entstehen neue Bestattungsformen, es gibt einen Trend zu „stillen“ Begräbnissen. Die sensible Begleitung von Menschen in Abschied und Trauer und die ansprechende Gestaltung von Ritualen und Feiern wird sehr geschätzt.

Chancen nutzen und Herausforderungen annehmen

Im Rahmen einer Studientagung zum Titel „Auf Leben und Tod. Menschen in Grenzsituationen gut begleiten“ sollen die Chancen und Herausforderungen dieses Themas vertieft werden. Zu Gast sind Expert/innen aus unterschiedlichen Berufsfeldern, die mit Tod und Trauer in Berührung kommen - von Theologie und Pastoral über Psychologie und Hospiz.

Programm-Übersicht:

Das detaillierte Programm finden Sie hier.

9.00 - 12.30 Uhr:
Vier ReferentInnen geben ihr Wissen und ihre Erfahrung weiter:
Dr. Eduard Nagel, Mitarbeiter i.R. am deutschen liturgischen Insstitut Trier, Schriftleiter der Zeitschriften "Gottesdienst" und "praxis gottesdienst"
Mag.a Dr.in Melitta Schwarzmann, Psychologin und Psychotherapeutin
Generalvikar Msgr. Rudolf Bischof, Dompfarrer Feldkirch
Mag. Elmar Simma, langjähriger Gemeindepfarrer und Caritas-Seelsorger

13.45 - 17.30 Uhr:
Der Nachmittag steht ganz im Zeichen von Praxisbeispielen und Erfahrungsberichten. Dazu werden zehn Ateliers angeboten - für zwei von ihnen können sich die Teilnehmer/innen entscheiden. Die Liste der Ateliers inklusive Anmeldekarte finden Sie hier. Anmeldungen zur Tagung sind bis 25. Februar möglich.

Die Tagung wird im Frühjahr 2019 sowohl den diözesanen Besinnungstag als auch den Priestertag ersetzen. Eingeladen zur Tagung sind neben den Priestern auch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die im Bereich Beerdigungen oder Totenwachen aktiv sind.