"Schwerhörig sein heißt nicht, dass man nichts hört. Es bedeutet, dass man nichts versteht." Hören und Verstehen bedeutet Dazugehören. Sprache als wesentlicher Teil von Begegnung und Kommunikation ist für Menschen, die eine Hörbehinderung haben, schwer zugänglich. In vielen Kirchen unseres Landes werden bei Sanierungsmaßnahmen Induktionsschleifen gelegt und entsprechende Verstärkeranlagen gekauft, um ein indukTives Hören über das Hörgerät zu ermöglichen. Hier finden Sie die aktuelle Auflistung dieser Kirchen.

Hören und Verstehen bedeutet DAZU-GE-HÖREN

18 % der Menschen leiden an einem Hörschaden. Bei den über 60-jährigen ist das bereits jedeR Dritte, die/der an einer Hörbehinderung leidet. Mit Hörgeräten und einer indukTiven Höranlage in (Kirchen-)Gebäuden haben Menschen mit Hörbehinderung die Möglichkeit, an Gottesdiensten und Veranstaltungen teilzunehmen und das gesprochene Wort ungestört zu empfangen. Gleichzeitig erhalten diese Menschen einen Teil ihrer Lebensqualität zurück.

IndukTive Höranlage
Personen mit Hörgeräten sind nur bei sehr guten raumakustischen Verhältnissen und guter Beschallung in der Lage, das Gesprochene mit ihrem Hörgerät einwandfrei zu verfolgen. Eine indukTive Höranlage stellt Menschen mit Hörbehinderung an Stelle von verhallter Sprache ein besser verständliches Signal zur Verfügung. Wird am Hörgerät ein Schalter auf T gestellt, wird die Sprache nicht über das Mikrophon, sondern über eine IndukTionsschleife direkt ins Hörgerät eingespeist. Damit entfällt ein Teil des Nachhalles, Störschall wie Husten und Räuspern wird reduziert und die Sprachverständlichkeit ist wesentlich verbessert.

SymbolHörhilfet-spule induktive höranlageDas Symbol eines Ohrs in Verbindung mit dem Buchstaben T weist auf eine installierte indukTive Höranlage hin.
Wenn Sie an solchen Orten Ihr Hörgerät auf die Stellung T umschalten, können Sie die übertragenen Informationen über die im Hörgerät eingebaute IndukTionsspule vollkommen unverzerrt und ohne Nebengeräusche empfangen. Ausserhalb der gekennzeichneten Bereiche ist kein indukTiver Empfang möglich. Sie müssen das Hörgereät wieder auf M (= Mikrofon) umschalten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte auch an das Landeszentrum für Hörgeschädigte. T 05572 25733 21, www.lzh.at

Gottes Wort elektronisch verstärkt
Das Bauamt der Diözese Feldkirch achtet bei Um- und Neubauten auf den Einbau einer IndukTionsschleife im Boden der Pfarrkirche. Eine entsprechende Ergänzung der Beschallungsanlage ermöglicht dann den störungsfreien Empfang über das Hörgerät.

In folgenden Pfarrkirchen gibt es indukTive Höranlagen:

Bregenz - Pfarrkirche Herz Jesu
Bregenz - Pfarrkirche Mariahilf
Buch - Pfarrkirche St. Petrus und Paulus
Damüls - Pfarrkirche St. Nikolaus
Dornbirn - Pfarrkirche Haselstauden, Maria Heimsuchung
Dornbirn - Pfarrkirche Hatlerdorf, St. Leopold
Dornbirn - Pfarrkirche Markt, St. Martin
Dornbirn - Pfarrkirche Oberdorf, St. Sebastian
Dornbirn - Pfarrkirche Rohrbach, St. Christoph
Feldkirch - Dom St. Nikolaus
Feldkirch - Pfarrkirche Gisingen, Hl. Sebastian
Frastanz - Pfarrkirche St. Sulpitius
Götzis - Pfarrkirche St. Ulrich
Höchst - Pfarrkirche Hl. Johannes dem Täufer
Hörbranz - Pfarrkirche Hl. Martin
Kennelbach - Pfarrkirche Hl. Josef dem Arbeiter
Koblach - Pfarrkirche St. Kilian
Langenegg - Pfarrkirche Darstellung des Herrn
Lochau - Pfarrkirche Franz Xaver
Lustenau - Pfarrkirche Rheindorf, Erlöserkirche
Mäder - Pfarrkirche Hl Bartholomäus
Meiningen - Pfarrkirche Hl. Agatha
Muntlix - Pfarrkirche St. Fidelis
Nenzing - Pfarrkirche Hl. Mauritius
Rankweil - Basilika zu unserer Lieben Frau Mariä Heimsuchung
Rankweil - Pfarrkirche St. Josef
Rankweil - St. Peter
Riezlern - Pfarrkirche Mariä Opferung
Schwarzach - Pfarrkirche St. Sebastian
Schwarzenberg - Pfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit
Sonntag - Pfarrkirche Hll. Oswald und Dominikus
St. Anton am Arlberg - Pfarrkirche St. Anton
Viktorsberg - Pfarrkirche St. Viktor
Weiler - Pfarrkirche Hl. Herz Jesu

Angaben sind ohne Gewähr
Mit diesem Angaben können wir aber nicht garantieren, dass die Anlagen den entsprechenden Normen und Voraussetzungen für einen guten Empfang entspricht. Falls Sie eine Anlage vorfinden, die nicht bzw. nur bedingt funktioniert, bitten wir um eine entsprechende Rückmeldung an das Bauamt oder Pastoralamt.

Weitere Informationen
Bauamt der Diözese Feldkirch (DI Herbert Berchtold T 05522/3485-300)
_ Team Spiritualität, Liturgie, Bildung (Mag. Matthias Nägele T 05522/3485-216).