Jugendliche demonstrieren für mehr Klimaschutz – manch Ältere sind empört, weil sie das während der Schulzeit tun. Spaltet die Klimakrise die Generationen? Das wird beim Gesellschaftspolitischen Stammtisch am Montag, 2. Dezember, im Kolpinghaus Dornbirn diskutiert.

„ … weil ihr uns die Zukunft klaut!“ So endet eine Parole der „Fridays for Future“-Demonstrant/innen. Die Jugendlichen von heute sind engagiert, informiert und motiviert – und sie fordern von den Erwachsenen ein zukunftsorientiertes Handeln, vor allem beim Umweltschutz. Dass die Jugend politisch uninteressiert sei, stimmt also nicht mehr. Dafür vertreten manche Erwachsenen die Meinung, die Schüler/innen seien faul – schließlich könnte auch nach der Schule demonstriert werden.

Konsequenzen für die Gesellschaft

Die Diskussion der Klimaproblematik steht erst am Beginn. Spalten sich die Generationen auch bei den Ansichten über die Folgen der Klimakrise wie weltweite Fluchtbewegungen wegen Unbewohnbarkeit oder mangelnder Ernährungssicherheit? Welche Konsequenzen hat der Generationenkonflikt für die Gesellschaft? Und wie können wir Brücken zwischen den Generationen bauen?
Diese und andere Fragen werden mit den Podiumsgästen und dem Publikum diskutiert.

Termin

Montag, 2. Dezember, 20 Uhr
Kolpinghaus, Dornbirn

Impulsvortrag

Dr. Martin Hagen, Geschäftsführer Offene Jugendarbeit Dornbirn, Obmann KOJE – Dachverband der Jugendzentren

Auf dem Podium

Dr. Martin Hagen
Aaron Wölfling, Schüler, Fridays for Future Aktivist
Mag. Wolfgang Türtscher, Obmann der ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer
Nicole Kantner, Leiterin des Projekts Jugendbotschafter/innen für UN-Kinderrechte & SDG der Caritas Auslandshilfe

Moderation

Thomas Matt